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Beschluss vom 19. Dezember 2017, Nr. 1421
Landes- und Schulranglisten für die Aufnahme des Lehrpersonals der Grund-, Mittel-, und Oberschulen - Widerruf Beschluss 135/2017 (abgeändert mit Beschluss Nr. 116 vom 18.02.2020)

Anlage A

Landes- und Schulranglisten für die Aufnahme des Lehrpersonals der Grund-, Mittel- und Oberschulen

1. Abschnitt
LANDESRANGLISTEN

Art. 1
Anwendungsbereich

1. Die Schulämter führen gemäß den Bestimmungen dieses Beschlusses folgende Arten von Ranglisten zum Abschluss von zeitlich unbefristeten und zeitlich befristeten Arbeitsverträgen mit dem Lehrpersonal:

a) Landesranglisten mit Auslaufcharakter, unterteilt in Gruppen

b) Landesranglisten, bestehend aus einer einzigen Gruppe

2. Die Ranglisten gemäß vorhergehendem Absatz werden für jeden Stellenplan der Grundschule (Klassen-, Zweitsprach- und Religionslehrerinnen und -lehrer) und jede Wettbewerbsklasse der Mittel- und Oberschule gemäß der Tabelle A des Dekrets des Präsidenten der Republik vom 14. Februar 2016, Nr. 19 und des Ministerialdekretes vom 9. Mai 2017, Nr. 259, und gemäß den Beschlüssen der Landesregierung vom 8. November 2016, Nr. 1198 und vom 7. März 2017, Nr. 240, erstellt.

Art. 2
Landesranglisten mit Auslaufcharakter

1. Die Landesranglisten, die gemäß den Artikeln 12, 12-bis und 12-ter des Landesgesetzes Nr. 24/1996 für die deutschsprachigen Schulen und für die Schulen in den ladinischen Ortschaften für das Schuljahr 2014/2015 und für die italienischsprachigen Schulen für das Schuljahr 2016/2017 erstellt wurden, wurden gemäß Artikel 12, 1/bis, Buchstabe a) und Buchstabe b), letzter Absatz in Landesranglisten mit Auslaufcharakter umgewandelt. In den Landesranglisten mit Auslaufcharakter, welche für das Schuljahr 2018/2019 erstellt werden, erfolgt keine Neuberechnung der Punkte mehr. Es werden die Lehrpersonen gestrichen, welche einen unbefristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen haben oder auf einen solchen verzichtet haben.

2. Die Lehrpersonen, welche in der 1. zusätzlichen Gruppe in den Ranglisten gemäß Absatz 1 eingetragen sind und gemäß den Bestimmungen des Ministeriums für Unterricht, Universität und Forschung keinen Anspruch auf Eintragung in die Ranglisten mit Auslaufcharakter hatten, dürfen nicht um die Überstellung aus den Landesranglisten mit Auslaufcharakter in die Ranglisten mit Auslaufcharakter einer anderen Provinz ansuchen.

Art. 3
Landesranglisten für die deutschsprachigen Schulen und für die Schulen in den ladinischen Ortschaften

1. Die Landesranglisten werden gemäß Artikel 12, 1/bis, Buchstaben b) und c) des Landesgesetzes vom 12. Dezember 1996, Nr. 24, in geltender Fassung, erstellt. Sie bestehen aus einer einzigen Gruppe.

2. Seit dem Schuljahr 2015/2016 erstellen das Deutsche und das Ladinische Schulamt die Landesranglisten für Lehrpersonen, die an den jeweiligen Schulen unterrichten wollen.

3. In die Landesranglisten gemäß Absatz 2 wurden von Amts wegen alle jene Lehrpersonen eingetragen, welche in den Landesranglisten mit Auslaufcharakter gemäß den Bestimmungen von Artikel 2, 3, 4, 5 und 6 des Beschlusses der Landesregierung vom 7. Februar 2017, Nr. 136, eingetragen waren.

4. Auf Antrag werden in die Landesranglisten laut Absatz 2 die Lehrpersonen eingetragen, welche einen der folgenden Titel besitzen:

a) Laureat in Bildungswissenschaften für den Primarbereich, welches lehrbefähigenden Charakter besitzt (Artikel 5 Absatz 3 des Gesetzes vom 28. März 2003, Nr. 53, und Artikel 6 des Gesetzesdekrets vom 1. September 2008, Nr. 137, das mit Änderungen vom Gesetz vom 30. Oktober 2008, Nr. 169, umgewandelt wurde),

b) “Laurea Magistrale a ciclo unico” in Bildungswissenschaften für den Primarbereich,

c) das Diplom der Lehrerbildungsanstalt bis zum Schuljahr 2001/2002 oder das Diplom einer Schule mit Schulversuch, welches als gleichwertig erklärt wurde, zum 1. September 2016 in den Schulranglisten der Provinz Bozen eingetragen sind und drei Dienstjahre an staatlichen Schulen oder an Schulen staatlicher Art oder an den gleichgestellten Schulen unterrichtet haben,

Für die Berechnung der drei Dienstjahre gilt:

- ein Dienstjahr muss wenigstens 180 Tage Dienst mit gültigem Studientitel, auch mit Unterbrechung, im Laufe eines Schuljahres umfassen oder im Sinne der geltenden Bestimmungen ununterbrochen vom 1. Februar bis zum Ende der didaktischen Tätigkeiten mit der Teilnahme an den Schlussbewertungen. Die drei Dienstjahre, auch nicht aufeinanderfolgend, sind Zulassungsvoraussetzung für die Eintragung in die Landesranglisten.

d) Eignung oder Lehrbefähigung, die bei einem Wettbewerb nach Titeln und Prüfungen für die Besetzung von Lehrstühlen oder Lehrerstellen erworben wurde,

e) Lehrbefähigung, die an einer Spezialisierungsschule für den Sekundarschulunterricht oder an den Kunstakademien (Studiengänge zweiten Grades mit didaktischer Fachrichtung) („COBASLID“) oder an den Schulen für Musikdidaktik ( Gesetz vom 22. November 2002, Nr. 268) erworben wurde,

f) Lehrbefähigung, die aufgrund der Teilnahme an den Universitären Berufsbildungskursen erworben wurde,

g) Lehrbefähigung oder Eignung, die aufgrund der Teilnahme an den Sonderlehrbefähigungskursen gemäß Ministerialdekret Nr. 249/2010, in geltender Fassung, erworben wurde,

h) Lehrbefähigung oder Eignung, die auf Grund der Teilnahme an außerordentlichen Prüfungssessionen erworben wurde,

i) Lehrbefähigung oder Eignung, die auf Grund der Teilnahme an den Sonderlehrbefähigungskursen gemäß den Ministerialdekreten Nr. 21/2005 und Nr. 100/2004 erworben wurde,

j) Lehrbefähigung oder Eignung, die auf Grund der Teilnahme an den Sonderlehrbefähigungskursen gemäß Gesetz vom 4. Juni 2004, Nr. 143, erworben wurde,

k) Eignung oder Lehrbefähigung, erworben mit Erlass des Generaldirektors gemäß der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 (2005/36/EG), übernommen mit dem gesetzesvertretenden Dekret vom 9. November 2007, Nr. 206, oder, beschränkt auf Bewerber und Bewerberinnen im Besitz der italienischen Staatsbürgerschaft oder der Staatsbürgerschaft eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, gemäß Artikel 49 des D.P.R. vom 31. August 1999, Nr. 394, anerkannt wurde,

l) Lehrbefähigung, die aufgrund der Teilnahme am ersten zweijährigen Studiengang der zweiten Ebene zur Ausbildung von Lehrpersonen für Musikerziehung (ehemalige Wettbewerbsklassen 31/A und 32/A) erworben wurde,

m) Lehrbefähigung, die aufgrund der Teilnahme am zweiten und dritten zweijährigen Studiengang der zweiten Ebene zur Ausbildung von Lehrpersonen für Musikerziehung (ehemalige Wettbewerbsklassen 31/A und 32/A) und für den Instrumentalunterricht an Mittelschulen (ehemalige Wettbewerbsklasse 77/A) erworben wurde,

n) Lehrbefähigung oder Eignung, die aufgrund des Studiengangs „Lehrbefähigung für den katholischen Religionsunterricht an Grund-, Mittel- und Oberschulen (500 Stunden)“ in deutscher Sprache“ erworben wurde,

o) Abschlussdiplom eines vom zuständigen Schulamtsleiter oder von der zuständigen Schulamtsleiterin im Einvernehmen mit dem Diözesanordinarius genehmigten Ausbildungslehrganges,

p) (für den katholischen Religionsunterricht an Grundschulen:) „Bakkalaureat in Religionspädagogik“, verliehen von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen oder akademische Grade von anderen akademischen Einrichtungen, die im Verzeichnis eingetragen sind, das die Italienische Bischofskonferenz an das Ministerium für Unterricht, Universität und Forschung unter Bezugnahme auf Punkt 4.2.3 des D.P.R. Nr. 175/12 und gemäß den unter Punkt 2), vierter Absatz des Ministerialrundschreibens vom 6.11.2012 (Prot. Nr. 0002989) vorgesehenen Modalitäten, übermitteln wird, und die auf die Ausbildung von Religionslehrpersonen abzielen, oder „Laurea magistrale in scienze religiose„ mit pädagogisch-didaktischer Spezialisierung oder das (fünfjährige) Diplom „Magistero in Scienze religiose“ mit pädagogisch-didaktischer Spezialisierung, verliehen von einem Höheren Institut für Theologische Bildung, das vom Heiligen Stuhl anerkannt ist, oder ein gleichwertiger ausländischer Titel,

q) (für den katholischen Religionsunterricht an Mittel- und Oberschulen:) „Bakkalaureat in Religionspädagogik“, verliehen von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen oder akademische Grade von anderen akademischen Einrichtungen, die im Verzeichnis eingetragen sind, das die Italienische Bischofskonferenz an das Ministerium für Unterricht, Universität und Forschung unter Bezugnahme auf Punkt 4.2.3 des D.P.R. Nr. 175/12 und gemäß den unter Punkt 2), vierter Absatz des Ministerialrundschreibens vom 6.11.2012 (Prot. Nr. 0002989) vorgesehenen Modalitäten, übermitteln wird, und die auf die Ausbildung von Religionslehrpersonen abzielen, oder „Laurea magistrale in scienze religiose„ mit pädagogisch-didaktischer Spezialisierung oder das (fünfjährige) Diplom „Magistero in Scienze religiose“ mit pädagogisch-didaktischer Spezialisierung, verliehen von einem Höheren Institut für Theologische Bildung, das vom Heiligen Stuhl anerkannt ist, oder ein gleichwertiger ausländischer Titel, und anschließend die Ableistung eines berufsbegleitenden Unterrichtspraktikums von der Dauer eines Schuljahres,

r) beschränkt auf die ladinische Schule, die Lehrbefähigung, welche aufgrund der Teilnahme an den Ausbildungslehrgängen zur Erlangung der Lehrbefähigung gemäß Beschluss der Landesregierung vom 19.02.2019, Nr. 89, erworben wurde.

5. Lehrpersonen mit einer spezifischen Lehrbefähigung für den Unterricht von Italienisch-Zweite Sprache an Schulen in Südtirol können sich in die entsprechenden Landesranglisten eintragen lassen und verbleiben gleichzeitig in den Ranglisten mit Auslaufcharakter der anderen Provinzen.

Art. 4
Landesranglisten der italienischsprachigen Schule

1. Die Landesranglisten werden gemäß Artikel 12, 1/bis, Buchstabe c) des Landesgesetzes vom 12. Dezember 1996, Nr. 24, in geltender Fassung, erstellt. Sie bestehen aus einer einzigen Gruppe.

2. In die Landesranglisten wurden von Amts wegen alle jene Lehrpersonen eingetragen, welche in den Landesranglisten mit Auslaufcharakter gemäß den Bestimmungen von Artikel 2, 3, 4, 5 und 6 des Beschlusses der Landesregierung vom 7. Februar 2017, Nr. 136, eingetragen waren.

3. Auf Antrag werden in die Landesranglisten der italienischsprachigen Schulen alle lehrbefähigten Lehrpersonen aufgenommen, die als Gewinner oder Geeignete aus einem Wettbewerb nach Titeln und Prüfungen hervorgehen, der von der Hauptschulamtsleiterin für Südtirol ausgeschrieben wird. In die Ranglisten für den Zweitsprachunterricht werden auf Antrag alle Lehrpersonen im Besitz der spezifischen Lehrbefähigung eingetragen.

4. Auf Antrag haben Zugang in die Landesranglisten der italienischsprachigen Schulen auch die folgenden Lehrpersonen, die in den Schulranglisten der Provinz Bozen für die Schuljahre 2014/2015, 2015/2016 und 2016/2017 oder für die Schuljahre 2017/2018, 2018/2019 und 2019/2020 eingetragen sind und drei Dienstjahre mit dem vorgeschriebenen Studientitel an den staatlichen Schulen oder an Schulen staatlicher Art oder an den gleichgestellten Schulen oder an den Berufsschulen unterrichtet haben:

1) lehrbefähigte Lehrpersonen, die in der zweiten Gruppe im Besitz des vorgeschriebenen Hochschulstudiums für die betreffende Wettbewerbsklasse oder Typologie der Stelle eingetragen sind;

2) lehrbefähigte Lehrpersonen, die aufgrund der Teilnahme an den Sonderlehrbefähigungskursen laut Artikel 15 Absatz 1-ter des Dekrets des Ministers für Unterricht, Universität und Forschung vom 10. September 2010, Nr. 249, in geltender Fassung, in der dritten Gruppe eingetragen sind;

3) lehrbefähigte Lehrpersonen für den Religionsunterricht in Besitz einer vom Diözesanordinarius erlassenen dauerhaften Eignung.

5. Auf Antrag haben Zugang in die Landesranglisten der italienischsprachigen Schulen gemäß Art. 12 Absatz 1/bis, Buchstabe b) auch Lehrpersonen, die in den Schulranglisten der Provinz Bozen am 1. September 2016 eingetragen sind, und drei Dienstjahre an den staatlichen Schulen oder an Schulen staatlicher Art oder an gleichgestellten Schulen im Besitz des Maturadiploms der Lehrerbildungsanstalt oder im Besitz eines gleichwertig erklärten Diploms einer Schule mit Schulversuch, das innerhalb des Schuljahres 2001/2002 erworben wurde, unterrichtet haben.

6. Für die Berechnung der drei Dienstjahre laut Absätze 4 und 5 gilt folgendes: ein Dienstjahr muss wenigstens 180 Tage Dienst, auch mit Unterbrechung, im Laufe eines Schuljahres umfassen oder im Sinne der geltenden Bestimmungen ununterbrochen vom 1. Februar bis zum Ende der didaktischen Tätigkeiten mit der Teilnahme an den Schlussbewertungen. Die drei Dienstjahre, auch nicht aufeinanderfolgend, sind Zulassungsvoraussetzung für die Eintragung in die Landesranglisten.

7. Bezüglich der italienischsprachigen Schulen werden auf jeden Fall von Amts wegen alle jene Lehrpersonen in die Landesranglisten eingetragen, welche in den vorherigen Jahren in denselben Landesranglisten bereits eingetragen waren; diese können um die jährliche Neuberechnung der Titel ansuchen.

Art. 5
Gemeinsame Bestimmungen für die Eintragung in die Landesranglisten der deutsch- und italienischsprachigen Schulen und der Schulen in den ladinischen Ortschaften

1. Die Bewerberinnen und Bewerber, die bei Verfall der Frist für die Einreichung der Ansuchen eine oder mehrere Zugangsvoraussetzungen für die Landesrangliste noch nicht besitzen, aber diese voraussichtlich innerhalb der Frist erlangen können, welche der zuständige Schulamtsleiter für die Auflösung des Vorbehaltes in den Ranglisten für das jeweilige Schuljahr festlegt, können sich mit Vorbehalt eintragen lassen.

2. Der Termin für die Auflösung des Vorbehaltes wird mit Rundschreiben des zuständigen Schulamtsleiters festgelegt und bekannt gegeben. Die Frist für die Auflösung des Vorbehaltes ist eine Verfallsfrist. Die Bewerberinnen und Bewerber, die den Vorbehalt nicht innerhalb dieser Frist auflösen, werden aus den Landesranglisten für das entsprechende Schuljahr gestrichen.

3. Die Punktezahl der Bewerberinnen und Bewerber in der Landesrangliste wird gemäß der Bewertungstabelle laut Anlage B und laut Art. 20 dieses Beschlusses berechnet.

Art. 6
Landesranglisten für die Wettbewerbsklassen 56/A – Musikinstrument – Mittelschule und 55/A – Musikinstrument Oberschule an deutschsprachigen Schulen und an den Schulen in den ladinischen Ortschaften

1. Auf Antrag werden in die Landesranglisten für die Wettbewerbsklasse 56/A – Musikinstrument – Mittelschule die Lehrpersonen eingetragen, welche einen der folgenden Titel besitzen:

a) Lehrbefähigung für den Instrumentalunterricht, die auf Grund der Teilnahme an den außerordentlichen Prüfungssessionen zum Erwerb der Lehrbefähigung erworben wurde (Ministerialverordnung vom 6. August 1999, Nr. 202, und Ministerialverordnung vom 2. Jänner 2001, Nr. 1),

b) Lehrbefähigung für den Instrumentalunterricht, die auf Grund der Teilnahme an den Sonderlehrbefähigungskursen erworben wurde, die mit Ministerialdekret vom 8. November 2004, Nr. 100, ausgeschrieben wurden,

c) Lehrbefähigung, die aufgrund der Teilnahme am ersten zweijährigen Studiengang der zweiten Ebene zur Ausbildung von Lehrpersonen für den Instrumentalunterricht in der Mittelschule (Wettbewerbsklasse 77/A) erworben wurde (Ministerialdekret vom 28. September 2007, Nr. 137),

d) Lehrbefähigung, die aufgrund der Teilnahme am zweiten oder dritten zweijährigen Studiengang der zweiten Ebene zur Ausbildung von Lehrpersonen für den Instrumentalunterricht an Mittelschulen in der Wettbewerbsklasse 77/A erworben wurde,

e) Lehrbefähigung für den Instrumentalunterricht, die aufgrund der Teilnahme an den Universitären Berufsbildungskursen erworben wurde,

f) Lehrbefähigung für den Instrumentalunterricht, die aufgrund der Teilnahme an den Sonderlehrbefähigungskursen erworben wurde (Ministerialdekret 249/2010),

g) Eignung oder Lehrbefähigung, erworben mit Erlass des Generaldirektors gemäß der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 (2005/36/EG), übernommen mit dem gesetzesvertretenden Dekret vom 9. November 2007, Nr. 206, oder, beschränkt auf Bewerber und Bewerberinnen im Besitz der italienischen Staatsbürgerschaft oder der Staatsbürgerschaft eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, gemäß Artikel 49 des D.P.R. vom 31. August 1999, Nr. 394, anerkannt wurde.

2. Auf Antrag werden in die Landesranglisten für die Wettbewerbsklasse 55/A – Musikinstrument – Oberschule die Lehrpersonen eingetragen, welche im Besitz einer Lehrbefähigung für den Unterricht in den ehemaligen Wettbewerbsklassen 31/A, 32/A oder 77/A, des Diploms für das spezifische Musikinstrument (einschließlich für Gesang) sowie eines Diploms einer Sekundarschule zweiten Grades sind, sofern diese Titel von den nationalen Bestimmungen vorgesehen sind. Diese Titel sind Zulassungstitel bis zur Ausschreibung von spezifischen Lehrbefähigungskursen, auf jeden Fall nur bis zum akademischen Jahr 2018/2019.

Art. 7
Landesranglisten für die Wettbewerbsklassen 56/A – Musikinstrument – Mittelschule und 55/A – Musikinstrument Oberschule an italienischsprachigen Schulen

1. Mit den Voraussetzungen, die im Art. 4 vorgesehen sind, werden auf Antrag in die Landesranglisten für die Wettbewerbsklasse 55/A – Instrumentalunterricht Oberschule die Lehrpersonen eingetragen, welche im Besitz einer Lehrbefähigung für den Unterricht in den ehemaligen Wettbewerbsklassen 31/A, 32/A oder 77/A, des Diploms für das spezifische Musikinstrument (einschließlich für Gesang) sowie eines Diploms einer Sekundarschule zweiten Grades sind, sofern diese Titel von den nationalen Bestimmungen vorgesehen sind. Diese Titel sind Zulassungstitel bis zur Ausschreibung von spezifischen Lehrbefähigungskursen, auf jeden Fall nur bis zum akademischen Jahr 2018/2019.

Art. 8
Gemeinsame Bestimmungen für die Eintragung in die Landesranglisten für den Instrumentalunterricht

1. Die Bewerberinnen und Bewerber, die bei Verfall der Frist für die Einreichung der Ansuchen eine oder mehrere Zugangsvoraussetzungen für die Landesrangliste noch nicht besitzen, aber diese voraussichtlich innerhalb der Frist erlangen können, welche der zuständige Schulamtsleiter für die Auflösung des Vorbehaltes in den Ranglisten für das jeweilige Schuljahr festlegt, können sich mit Vorbehalt eintragen lassen.

2. Der Termin für die Auflösung des Vorbehaltes wird mit Rundschreiben des zuständigen Schulamtsleiters festgelegt und bekannt gegeben. Die Frist für die Auflösung des Vorbehaltes ist eine Verfallsfrist. Die Bewerberinnen und Bewerber, die den Vorbehalt nicht innerhalb dieser Frist auflösen, werden aus den Landesranglisten für das entsprechende Schuljahr gestrichen.

3. Die Punktezahl wird gemäß der Bewertungstabelle laut Anlage B berechnet. Die künstlerischen und beruflichen Titel müssen zweckdienlich dokumentiert und mit den entsprechenden Bescheinigungen und Bestätigungen versehen werden.

4. Eine Kommission nimmt die Bewertung der beruflichen und künstlerischen Titel der Bewerberinnen und Bewerber vor und legt die Grobkriterien dafür fest. Die Kommission, die für die Erstellung der Landesranglisten für jedes einzelne Musikinstrument ernannt wird, besteht aus den folgenden Mitgliedern:

a) dem Schulamtsleiter oder der Schulamtsleiterin oder einem Bevollmächtigten oder einer Bevollmächtigten, welche/ welcher den Vorsitz führt,

b) einer Lehrperson für das besondere Musikinstrument, welche am Musikkonservatorium des Landes oder, in Ermangelung, in der nächst näheren Provinz unterrichtet,

c) einer Lehrperson für den Unterricht von Musik mit unbefristetem Arbeitsvertrag, welche nicht um Eintragung in die Landesranglisten für den Instrumentalunterricht angesucht hat und das Diplom des Musikkonservatoriums für das Musikinstrument besitzt, für welches die Rangliste erstellt wird, oder in Ermangelung, das Diplom für ein ähnliches Musikinstrument besitzt, oder einer Lehrperson mit unbefristetem Arbeitsvertrag für den Unterricht von Musik an einer Mittelschule oder Oberschule.

5. Die Aufgaben des Sekretärs oder der Sekretärin der Kommission werden von einem Bediensteten oder einer Bediensteten wahrgenommen, die wenigstens der 5. Funktionsebene angehört.

6. Die Mitglieder der Kommission laut Absatz 4 und der Sekretär oder die Sekretärin werden vom zuständigen Schulamtsleiter oder von der zuständigen Schulamtsleiterin ernannt.

7. Für Bewerber und Bewerberinnen, die bereits der Eintragung/Neuberechnung in die Ranglisten der vergangenen Jahre Bescheinigungen und Bestätigungen bezüglich der beruflichen und künstlerischen Bewertungsunterlagen eingereicht haben, gilt die Bezugnahme auf die obgenannten Unterlagen und die entsprechend zuerkannte Punktezahl.

2. Abschnitt
SCHULRANGLISTEN

Art. 9
Aufbau der Schulranglisten

1. Jedes Schulamt errichtet gemäß den Bestimmungen dieses Beschlusses Ranglisten zum Abschluss von zeitlich befristeten Arbeitsverträgen zwischen der jeweiligen Schulführungskraft und dem Lehrpersonal, welche im Folgenden als „Schulranglisten“ bezeichnet werden.

2. Die Schulranglisten für die deutschsprachigen und die ladinischen Schulen und die Schulranglisten für die Lehrpersonen der Zweiten Sprache an den italienischsprachigen Schulen haben einjährige Gültigkeit. Mit Ausnahme der Ranglisten für die Lehrpersonen der Zweiten Sprache haben die Schulranglisten für die italienischsprachigen Schulen dreijährige Gültigkeit oder jedenfalls dieselbe Gültigkeit wie die Schulranglisten auf gesamtstaatlicher Ebene; die Punktezahl und die Positionen der darin eingetragenen Lehrpersonen werden jährlich neu berechnet. Die dreijährige Gültigkeit der Schulranglisten beginnt mit dem Schuljahr 2017/2018

3. Für jeden Stellenplan der Grundschule (Klassen-, Zweitsprach- und Religionslehrer) und jede Wettbewerbsklasse der Mittel- und Oberschule, sowie für die Religionslehrerinnen und Religionslehrer der Mittel- und Oberschulen werden getrennte Schulranglisten erstellt. Die Wettbewerbsklassen sind jene laut Beschlüsse der Landesregierung vom 8. November 2016, Nr. 1198 und vom 7. März 2017, Nr. 240. Da es sich bei der Wettbewerbsklasse 66/A Informations- und Kommunikationstechnologien um eine auslaufende Wettbewerbsklasse handelt, können um Eintragung in die Gruppe 3 der Schulranglisten dieser Wettbewerbsklasse nur mehr jene Personen ansuchen, welche bereits in derselben Gruppe der Schulranglisten für das Schuljahr 2017/2018 eingetragen sind.

4. Jede Schulrangliste ist in drei Gruppen unterteilt.

5. Für die Aufnahme in die Schulranglisten gelten jene Studientitel und Lehrbefähigungen, welche die geltenden Bestimmungen für den Zugang zur entsprechenden Stelle oder zum entsprechenden Lehrstuhl vorschreiben.

6. Die 1. Gruppe der Schulranglisten besteht aus einem Verzeichnis der Bewerberinnen und Bewerber, welches die günstigere Position berücksichtigt, welche sie in der Landesrangliste mit Auslaufcharakter und/oder in der Landesrangliste einnehmen. Bei der Erstellung des Verzeichnisses wird mit der Bewerberin oder dem Bewerber begonnen, die oder der in der Landesrangliste mit Auslaufcharakter eingetragen sind. Sofern es in einer Wettbewerbsklasse nur die Landesrangliste gibt, erfolgt die Reihung der Bewerberinnen und Bewerber in der 1. Gruppe der Schulranglisten durch Übertragung der Punktezahl, mit welcher sie in der Landesrangliste eingetragen sind.

7. Die 2. Gruppe umfasst jene Bewerberinnen und Bewerber, die nicht in der entsprechenden Landesrangliste eingetragen, aber im Besitz einer Eignung oder einer Lehrbefähigung sind.

8. Die 3. Gruppe umfasst jene Bewerberinnen und Bewerber, welche im Besitz des für den Unterricht vorgeschriebenen Studientitels sind.

8/bis. Beschränkt auf die Schulranglisten der italienischsprachigen Schulen der Provinz Bozen, für die auf dem gesamten Staatsgebiet bestehenden Wettbewerbsklassen der Sekundarstufe werden ab der vorgesehenen Aktualisierung für den Dreijahreszeitraum 2020/2021, 2021/2022 und 2022/2023 auf Antrag die Bewerber mit gültigem Titel für den Zugang zum angestrebten Unterrichtfach, die bereits vorher für dieselbe Wettbewerbsklasse in der dritten Gruppe der Schulranglisten der Autonomen Provinz Bozen oder einer anderen Provinz eingestuft waren, in die dritte Gruppe eingetragen.
Ebenfalls eingetragen werden Personen im Besitz der Titel gemäß Artikel 5, Absätze 1, Buchstabe b) und 2, Buchstabe b) des Gesetzesdekrets Nr. 59 vom 13. April 2017, die im Besitz der gültigen Titel für den Zugang zum angestrebten Unterricht sind.

9. Die Lehrpersonen werden innerhalb der 2. und 3. Gruppe mit der Punktezahl gereiht, die ihnen auf Grund der vorgelegten Unterlagen und der Bewertungstabelle gemäß Anlage B und gemäß Artikel 20 zustehen. Für die italienischsprachige Schule, mit Ausnahme der Ranglisten für den Unterricht von Deutsch als Zweite Sprache, werden weiters die Bestimmungen gemäß Beschluss der Landesregierung vom 17.03.2015, Nr. 302, angewendet.

Art. 10
Schulranglisten für die Wettbewerbsklassen 56/A – Musikinstrument – Mittelschule und 55/A – Musikinstrument – Oberschule

1. Die Schulranglisten für die Wettbewerbsklassen 56/A – Musikinstrument – Mittelschule und 55/A – Musikinstrument –Oberschule werden nach den allgemeinen Kriterien der Artikel 3, 4, 6, 7 und 8 für jedes einzelne Musikinstrument erstellt und setzen sich wie folgt zusammen:

a) Die 1. Gruppe der Schulranglisten besteht aus einem Verzeichnis der Bewerberinnen und Bewerber, welches die günstigere Position berücksichtigt, welche sie in der Landesrangliste mit Auslaufcharakter und/oder in der Landesrangliste einnehmen. Bei der Erstellung des Verzeichnisses wird mit der Bewerberin oder dem Bewerber begonnen, die oder der in der Landesrangliste mit Auslaufcharakter eingetragen sind. Sofern es in einer Wettbewerbsklasse nur die Landesrangliste gibt, erfolgt die Reihung der Bewerberinnen und Bewerber in der 1. Gruppe der Schulranglisten durch Übertragung der Punktezahl, mit welcher sie in der Landesrangliste eingetragen sind.

b) Die 2. Gruppe umfasst die Bewerberinnen und Bewerber, welche nicht in der entsprechenden Landesrangliste eingetragen sind, aber die spezifische Lehrbefähigung für den Instrumentalunterricht in der Mittelschule oder einen Titel für den Instrumentalunterricht an der Oberschule gemäß Artikel 3 oder 4 dieses Beschlusses besitzen.

c) Die 3. Gruppe umfasst die Bewerberinnen und Bewerber, welche den gültigen Studientitel in Verbindung mit dem Diplom für das spezifische Musikinstrument (einschließlich für Gesang nur für 55/A) sowie ein Diplom der Sekundarschule zweiten Grades besitzen, sofern diese von den nationalen Bestimmungen vorgesehen sind.

2. Die Lehrpersonen werden innerhalb der 2. und 3. Gruppe mit der Punktezahl gereiht, die ihnen auf Grund der vorgelegten Unterlagen und der Bewertungstabelle gemäß Anlage B und Artikel 20 dieses Beschlusses zusteht.

3. Was die Bewertung der beruflichen und künstlerischen Titel der Bewerberinnen und Bewerber betrifft, gilt der Artikel 8.

4. Für Bewerber und Bewerberinnen, die bereits der Eintragung in die Ranglisten der vergangenen Jahre Bescheinigungen und Bestätigungen bezüglich der beruflichen und künstlerischen Bewertungsunterlagen eingereicht haben, gilt die Bezugnahme auf die obgenannten Unterlagen und die entsprechend zuerkannte Punktezahl.

Art. 11
Eintragung mit Vorbehalt

1. Bewerberinnen und Bewerber, die mit Vorbehalt in die einjährigen Schulranglisten eingetragen werden können, sind

a) jene, welche den Zugangstitel zu den Schulranglisten (Studientitel oder die Lehrbefähigung) vor Verfall der Frist für die Einreichung der Gesuche im Ausland erworben haben und innerhalb dieser Frist bei den zuständigen Stellen um Anerkennung gemäß den geltenden Bestimmungen angesucht haben

b) jene, welche den Zugangstitel zu den Schulranglisten (Studientitel oder die Lehrbefähigung) nach Verfall der Frist für die Einreichung der Gesuche und innerhalb der Frist erwerben, welche der Schulamtsleiter oder die Schulamtsleiterin für die Auflösung des Vorbehaltes festlegt,

c) jene, welche den Zugangstitel zu den Schulranglisten (Studientitel oder die Lehrbefähigung) nach Verfall der Frist für die Einreichung der Gesuche im Ausland erwerben und die Anerkennung innerhalb der Frist erhalten, welche der Schulamtsleiter oder die Schulamtsleiterin für die Auflösung des Vorbehaltes festlegen,

d) jene für den Unterricht der Zweiten Sprache, welche den vorgeschriebenen Zweisprachigkeitsnachweis oder die gleichgestellte Bescheinigung nach Verfall der Frist für die Einreichung der Gesuche erwerben.

2. Bewerberinnen und Bewerber, die Anrecht auf Eintragung und auf Aktualisierung der Eintragung mit Vorbehalt in den dreijährigen Schulranglisten haben, sind jene gemäß Buchstaben a), b) und c) des Absatzes 1 dieses Artikels, die durch folgende ergänzt werden:

a) welche einen Vorrangtitel für Integration erwerben,

b) welche auf die Bestätigung der kirchlichen Lehrerlaubnis für den katholischen Religionsunterricht durch das Ordinariat der Diözese warten,

c) welche den Titel für den Unterricht in Schulen mit differenzierter Didaktik nach Montessori erwerben.

d) welche den Titel laut Artikel 15 Absatz 1/ter des Dekrets des Ministers für Unterricht, Universität und Forschung vom 10. September 2010, Nr. 249 erwerben;

e) beschränkt auf die italienischsprachigen Schulen, diejenigen, die den Titel für den Zugang zur Schulrangliste erwerben müssen: Studientitel und/oder Lehrbefähigung und/oder die 24 ECTS-Kreditpunkte gemäß Art. 5, Absatz 1, Buchstabe b) und Absatz 2, Buchstabe b) des Gesetzesdekrets Nr. 59 vom 13. April 2017.

3. In den Schulranglisten mit dreijähriger Gültigkeit muss der Vorbehalt gemäß den Absätzen 1 und 2 vor der Veröffentlichung der endgültigen Ranglisten aufgelöst werden.

4. Der Termin für die Auflösung des Vorbehaltes wird mit Rundschreiben der zuständigen Schulamtsleiter festgelegt und bekannt gegeben. Die Frist für die Auflösung des Vorbehaltes ist eine Verfallsfrist.

5. Beschränkt auf die italienischsprachigen Schulen, kann anlässlich der Aktualisierung der Schulrangliste für den Dreijahreszeitraum 2020/2021, 2021/2022 und 2022/2023 die Auflösung des Vorbehalts für die in Artikel 11, Absatz 2, Buchstabe e) vorgesehenen Fälle nach der in Artikel 11, Absatz 4, festgelegten Frist und auf jeden Fall bis zum 31.12.2020 erfolgen, was eine unabdingbare Frist ist.
In diesem Fall werden die Antragsteller aus der relativen Schulrangliste für das Schuljahr 2020/2021 gestrichen, es sei denn, sie werden in jene der Schuljahre 2021/2022 und 2022/2023 wieder aufgenommen, wenn sie bis zum 31.12.2020 die in Art. 11, Absatz 2, Buchstabe e) genannten Voraussetzungen erfüllen.
Andernfalls werden die Bewerber für den dreijährigen Bezugszeitraum endgültig aus der Schulrangliste gestrichen.

3. Abschnitt
ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN

Art. 12
Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen für die Eintragung in die Landes- und Schulranglisten

1. Außer dem vorgeschriebenen Studientitel, der Eignung oder Lehrbefähigung müssen die Bewerberinnen und Bewerber am Tag, an dem der Termin für die Einreichung der Gesuche verfällt, folgende Voraussetzungen erfüllen bzw. besitzen:

a) die italienische Staatsbürgerschaft (den Staatsbürgern sind die Italiener gleichgestellt, die nicht der Republik angehören,) oder die Staatsbürgerschaft eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, oder die Staatsbürgerschaft eines Drittlandes gemäß Artikel 38, Absatz 3bis des Legislativdekrets 165/2001, oder die Blaue Karte EU gemäß der Artikel 7 und 12 der Richtlinie des Europäischen Rates 2009/50/EG, oder Familienmitglieder von italienischen Staatsbürgern im Sinne von Art. 23 des Legislativdekretes vom 6. Februar 2007, Nr. 30

b) Lebensalter von über 18 Jahren und nicht höher als das Lebensalter, das für die Versetzung in den Ruhestand von Amts wegen vorgesehen ist,

c) Genuss der politischen Rechte unter Berücksichtigung des Gesetzes vom 19. März 1990, Nr. 55, abgeändert durch das Gesetz vom 18. Jänner 1992, Nr. 16, welches Bestimmungen über Wahlen und Ernennungen in Regionen und Gebietskörperschaften enthält,

d) Eignung für den Dienst unter Berücksichtigung der Schutzbestimmungen gemäß Artikel 22 des Gesetzes vom 5. Februar 1992, Nr. 104. Die Verwaltung kann die Eignung der Personen, die in den Ranglisten unter den Geeigneten für eine Lehrstelle aufscheinen, durch eine ärztliche Kontrolluntersuchung feststellen lassen,

e) ordnungsgemäße Stellung in Bezug auf die Wehrpflicht (für italienische Staatsbürger, die der Wehrpflicht unterliegen) (Artikel 2 Absatz 4 des Dekrets des Präsidenten der Republik vom 30. Oktober 1996, Nr. 693, und Gesetz vom 23. August 2005, Nr. 226).

2. Im Sinne von Artikel 3 des Dekretes des Ministerpräsidenten vom 7. Februar 1994, Nr. 174, müssen die Bürger von Mitgliedstaaten der Europäischen Union außerdem folgende Voraussetzungen besitzen:

a) Genuss der bürgerlichen und politischen Rechte im Zugehörigkeits- oder Herkunftsstaat,

b) Kenntnis der Unterrichtssprache der Schule,

c) alle Voraussetzungen, die auch italienische Staatsbürger besitzen, mit Ausnahme der italienischen Staatsbürgerschaft.

3. Am Verfahren kann nicht teilnehmen:

a) wer nicht die Voraussetzungen gemäß den Absätzen 1 und 2 besitzt,

b) wer vom aktiven, politischen Wahlrecht ausgeschlossen ist,

c) wer bei einer öffentlichen Verwaltung abgesetzt oder wegen fortgesetzter ungenügender Arbeitsleistung des Amtes enthoben wurde,

d) wer im Sinne des Artikels 127 Absatz 1 Buchstabe c) des Dekrets des Präsidenten der Republik vom 10. Jänner 1957, Nr. 3, vom Staatsdienst für verfallen erklärt wurde, weil die Einstellung durch die Vorlage von gefälschten Dokumenten oder von Dokumenten erfolgt ist, deren Mängel nicht geheilt werden können, oder wer eine Disziplinarstrafe erhalten hat, die vom gesamtstaatlichen Kollektivvertrag des Bereiches „Schule“ vorgesehen ist (Kündigung mit Kündigungsfrist und fristlose Kündigung) oder aus Disziplinargründen des Amtes enthoben wurde,

e) wer sich in einem der Verhinderungsgründe laut Gesetz vom 18. Jänner 1992, Nr. 16, (Bestimmungen im Bereich der Wahlen und Ernennungen in den Regionen und Gebietskörperschaften) befindet,

f) wer zeitweise bevormundet oder entmündigt ist in Bezug auf den Zeitraum der Bevormundung oder Entmündigung; ausgenommen ist das Arbeitsverbot aus Gründen der Mutterschaft,

g) wer aus dem Berufsalbum der Lehrpersonen gestrichen wurde,

h) die Angestellten des Staates oder der öffentlichen Körperschaften, die auf Grund von Übergangs- oder Sonderbestimmungen in den Ruhestand versetzt wurden,

i) die außerplanmäßigen Lehrpersonen, die auf Grund einer Disziplinarmaßnahme zeitweise oder für immer von der Ausübung des Lehrberufes ausgeschlossen wurden für die Gesamtdauer dieser Strafe.

Art. 13
Besondere Zulassungsvoraussetzungen für die Eintragung in die Landes- und Schulranglisten

1. Außer den im vorigen Artikel angeführten Zulassungsvoraussetzungen müssen die Bewerberinnen und Bewerber unter eigener Verantwortung und bei sonstigem Ausschluss im Zulassungsgesuch den Besitz der folgenden Zulassungsvoraussetzungen erklären:

a) die Muttersprache,

b) nur für Bewerberinnen und Bewerber für den Zweitsprachenunterricht an deutsch- oder italienischsprachigen Schulen: den Besitz des Nachweises über die Kenntnis der italienischen und deutschen Sprache gemäß Dekret des Präsidenten der Republik vom 26. Juli 1976, Nr. 752, ergänzt mit dem gesetzesvertretenden Dekret vom 14. Mai 2010, Nr. 86,

c) nur für Bewerberinnen und Bewerber ladinischer Muttersprache, welche an Schulen mit deutscher oder italienischer Unterrichtssprache unterrichten wollen: den Besitz des Nachweises über die Kenntnis der italienischen und deutschen Sprache gemäß Dekret des Präsidenten der Republik vom 26. Juli 1976, Nr. 752, ergänzt mit dem gesetzesvertretenden Dekret vom 14. Mai 2010, Nr. 86, und den Besitz des Reifediploms bzw. des Diploms der staatlichen Abschlussprüfung der Oberschule, das in deutscher oder ladinischer bzw. in italienischer oder ladinischer Sprache erworben wurde,

d) nur für Bewerberinnen und Bewerber, die an Schulen in den ladinischen Ortschaften unterrichten wollen: den Besitz des Nachweises über die Kenntnis der italienischen und deutschen Sprache gemäß Dekret des Präsidenten der Republik vom 26. Juli 1976, Nr. 752, ergänzt mit dem gesetzesvertretenden Dekret vom 14. Mai 2010, Nr. 86, und den Besitz der Bescheinigung über die Kenntnis der ladinischen Sprache gemäß Artikel 12 des gesetzesvertretenden Dekretes vom 24. Juli 1996, Nr. 434.

2. Zum Zwecke der Verwirklichung des Grundsatzes des muttersprachlichen Unterrichtes im Sinne des Artikels 19 des Dekretes des Präsidenten der Republik vom 31. August 1972, Nr. 670, wird für den Zugang zu den Landesstellenplänen der Lehrpersonen der deutschsprachigen und italienischsprachigen Schule der Nachweis verlangt, dass die Lehrbefähigung in der Unterrichtssprache der entsprechenden Schule erworben wurde. Die Lehrpersonen für den Unterricht der Zweiten Sprache müssen die Lehrbefähigung in der zu unterrichtenden Sprache erworben haben. Das Personal, welches die Lehrbefähigung in einer anderen Sprache erworben hat, muss eine eigene Prüfung über die Kenntnis der entsprechenden Unterrichtssprache beziehungsweise im Falle einer Lehrperson für die Zweite Sprache der zu unterrichtenden Sprache bestehen.

3. Die Bestimmungen gemäß Absatz 2 kommen auch für jene zur Anwendung, die sich um einen befristeten Lehrauftrag bewerben. Die Bewerberinnen und Bewerber ohne Lehrbefähigung müssen die obgenannte Prüfung ablegen, sofern die Unterrichtssprache der Oberschule, an der sie die Abschlussprüfung abgelegt haben, nicht der Unterrichtssprache der Schule, an der sie unterrichten werden, entspricht oder im Falle der Lehrpersonen für die Zweite Sprache der zu unterrichtenden Sprache.

4. Zu den Landesstellenplänen des Lehrpersonals der Fremdsprachen haben auch Bewerberinnen und Bewerber der anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union Zugang, deren Muttersprache der zu unterrichtenden Fremdsprache entspricht. In diesem Falle muss die angemessene Kenntnis der Unterrichtssprache der Schule festgestellt werden.

5. Die Sprachprüfungen laut den Absätzen 2, 3 und 4 werden mindestens einmal im Jahr vor der Genehmigung der endgültigen Ranglisten gemäß dem Landesgesetz vom 17. Februar 2000, Nr. 6, durchgeführt. Die Personen, welche diese Sprachprüfungen ablegen müssen, werden mit Vorbehalt in die entsprechenden Ranglisten eingetragen. Der Vorbehalt wird gemäß Artikel 11 Absatz 4 aufgelöst.

6. Die Lehrpersonen für den katholischen Religionsunterricht müssen im Besitz der vom Diözesanordinarius erteilten kirchlichen Beauftragung zum Religionsunterricht sein, wie es das Statut für Religionslehrer und - lehrerinnen, genehmigt vom Diözesanbischof am 10. April 2006, vorsieht.

IV. Abschnitt
ERSTELLUNG DER LANDES- UND SCHULRANGLISTEN

Art. 14
Verfahrensverantwortliche

1. Die Erstellung der Landesranglisten gemäß Artikel 1 und der Schulranglisten fällt in die Zuständigkeit des jeweiligen Schulamtes. Die zuständigen Schulamtsleiter erlassen alle Verwaltungsmaßnahmen, die mit der Erstellung dieser Ranglisten zusammenhängen, und entscheiden über die Eingaben gegen die vorläufigen Ranglisten.

2. Die zuständigen Schulamtsleiter legen mit Rundschreiben die Termine und die organisatorischen Maßnahmen für die Einreichung der Gesuche um Eintragung und Neuberechnung der Punkte in den Landesranglisten laut Artikel 3, 4, 6 und 7 und der Schulranglisten laut Artikel 9 und 10 für das jeweilige Schuljahr, für die Bildung der Ranglisten, für die Auflösung des Vorbehaltes, für die Ermittlung der Bewerberinnen und Bewerber, welche Anrecht auf den Abschluss eines Arbeitsvertrages haben, und die Verwaltungsabläufe fest, die mit der Verlängerung der Arbeitsverträge zusammenhängen. Die Maßnahmen richten sich nach den Grundsätzen der Transparenz und der Beschleunigung des Verfahrens. Zu diesem Zweck können die vorläufigen und endgültigen Ranglisten und Verzeichnisse auf den Internetseiten der Schulverwaltung veröffentlicht werden.

3. Die Fristen für die Einreichung der Gesuche gemäß diesem Artikel sind Verfallsfristen.

Art. 15
Ansuchen für die Eintragung in die Landesranglisten

1. In Bezug auf die Landesranglisten gemäß Artikel 1 Absatz 1, Buchstabe b) können die interessierten Lehrpersonen ansuchen um

a) Neuberechnung der Punktezahl,

b) Neueintragung in die Landesranglisten in den von diesem Beschluss erlaubten Fällen,

c) Änderung des Zugangstitels, sofern sie einen anderen, vorteilhafteren Zugangstitel geltend machen wollen.

2. Eine Überstellung aus den Ranglisten mit Auslaufcharakter einer anderen Provinz in die Landesranglisten laut Art. 1, Absatz 1, Buchstabe b) oder die Überstellung aus der Landesrangliste in die Ranglisten mit Auslaufcharakter einer anderen Provinz ist nicht möglich.

3. Die Bewerberinnen und Bewerber, welche kein fristgerechtes Ansuchen gemäß Absatz 1, Buchstaben a) und c) stellen, verbleiben mit der ihnen zuerkannten Punktezahl in der jeweiligen Landesrangliste.

4. Vorbehaltlich der Bestimmung von Artikel 19 des DPR Nr. 670/1972 können in der Provinz Bozen gleichzeitig getrennte Ansuchen an das Deutsche, Italienische oder Ladinische Schulamt gestellt werden.

5. Der Verzicht auf die unbefristete Aufnahme hat die Streichung aus jener Rangliste (Landesrangliste mit Auslaufcharakter oder Landesrangliste) zur Folge, auf deren Grundlage die unbefristete Aufnahme angeboten wurde. Der Verzicht erlaubt nicht die Wiedereintragung der Bewerberin oder des Bewerbers in dieselbe Rangliste in den darauffolgenden Schuljahren.

Art. 16
Ansuchen für die Eintragung in die Schulranglisten mit ein- bzw. dreijähriger Gültigkeit

1. Die Ansuchen um Eintragung in die Schulranglisten und Neuberechnung der Punktezahl sind beim jeweiligen Schulamt einzureichen.

2. Vorbehaltlich der Bestimmung von Artikel 19 des DPR Nr. 670/1972 kann der Bewerber oder die Bewerberin um Supplenzstellen für jede Rangliste, für welche er/ sie einen gültigen Zugangstitel (Studientitel oder Lehrbefähigung) besitzt, gleichzeitig getrennte Ansuchen an das Deutsche, Italienische oder Ladinische Schulamt stellen.

3. Lehrpersonen der ersten Gruppe, die in den Ranglisten mit Auslaufcharakter oder Landesranglisten zweier Provinzen eingetragen sind, werden in die Schulranglisten jener Provinz eingetragen, die für die Vergabe von Supplenzen gewählt worden ist.

4. Lehrpersonen, welche einen gültigen Zugangstitel (Studientitel oder Eignung bzw. Lehrbefähigung) für den Unterricht von Italienisch – Zweite Sprache besitzen, können sich unabhängig von der Eintragung in Ranglisten einer anderen Provinz in die Südtiroler Schulranglisten eintragen lassen. In Bezug auf den Nachweis der Kenntnis der deutschen und italienischen Sprache gelten die Bestimmungen von Artikel 13 dieses Beschlusses.

Art. 17
Gemeinsame Bestimmungen für die Ansuchen zur Eintragung in die Landes- und Schulranglisten

1. Das Ansuchen um Eintragung in die Landesranglisten und Schulranglisten muss bei dem zuständigen Schulamt mit einem Einschreibebrief mit Rückantwort oder persönlich eingereicht werden. Die Bewerberinnen und Bewerber, die im Ausland Dienst leisten oder wohnen, können außerdem die Ansuchen auch durch das Konsulat einreichen.

2. Der Nachweis der fristgerechten Einreichung des Ansuchens wird vom Datumsstempel des Annahmepostamtes erbracht. Wenn das Ansuchen um Eintragung in die Landesranglisten und Schulranglisten persönlich eingereicht wurde, ist der Protokollstempel des zuständigen Schulamtes Ausschlag gebend. Wenn das Ansuchen um Eintragung in die Landesranglisten und Schulranglisten irrtümlich bei einer Schule eingereicht wurde, ist der Protokollstempel der zuständigen Schule Ausschlag gebend.

3. Der Bewerber oder die Bewerber muss im Ansuchen den Besitz der allgemeinen und besonderen Zulassungsvoraussetzungen unter eigener Verantwortung gemäß den Bestimmungen des Landesgesetzes vom 22. Oktober 1993, Nr. 17, und, sofern von diesem nicht geregelt, des Dekrets des Präsidenten der Republik vom 28. Dezember 2000, Nr. 445, erklären.

4. Das Ansuchen muss vom Bewerber oder von der Bewerberin eigenhändig oder mit digitaler Unterschrift unterschrieben sein.

Art. 18
Richtigstellungen

1. Nach Verfall der Frist laut Artikel 14 dürfen die eingereichten Unterlagen und abgegebenen Erklärungen nicht ergänzt oder ersetzt werden.

2. Die Ansuchen, die unvollständig oder teilweise eingereicht wurden, können richtiggestellt werden. In diesem Fall gewährt das zuständige Schulamt eine kurze Verfallsfrist für die Richtigstellung.

Art. 19
Ausschluss vom Verfahren zur Erstellung der Ranglisten

1. Alle Bewerberinnen und Bewerber sind mit Vorbehalt zum Verfahren zur Errichtung der Ranglisten zugelassen.

2. Das zuständige Schulamt kann in jedem Moment mit einer begründeten Maßnahme den Ausschluss des Bewerbers oder der Bewerberin vom Verfahren wegen fehlender Zulassungsvoraussetzungen verfügen.

3. Außer den Bewerbern und Bewerberinnen, die eine oder mehrere Zulassungsvoraussetzungen gemäß Artikel 12 und 13 nicht besitzen oder erklärt haben, werden auch jene ausgeschlossen,

a) deren Gesuch aus welchem Grund auch immer nach Verfall der Frist laut Artikel 14 eingereicht wurde, auch wenn die Ursache nicht dem Bewerber oder der Bewerberin anzulasten ist,

b) die das Gesuch nicht vorschriftsmäßig unterschrieben haben,

c) die bereits einen unbefristeten Arbeitsvertrag für eine Lehrerstelle an einer Grundschule oder eine Wettbewerbsklasse der Mittel- oder Oberschule abgeschlossen haben (betrifft nur die Eintragung in die Landesranglisten),

d) die einen unbefristeten Arbeitsvertrag gekündigt haben oder vom Dienst verfallen erklärt worden sind (betrifft die Eintragung in die Landesrangliste derselben Wettbewerbsklasse),

e) die von einem unbefristeten Arbeitsvertrag wegen der negativen Bewertung des Berufsbildungs- und Probejahres oder der Probezeit in der Berufseingangsphase vom Dienst enthoben worden sind (betrifft die Eintragung in die Landes- und Schulrangliste sämtlicher Wettbewerbsklassen).

4. Der Ausschluss wird auf der Grundlage der vom Bewerber oder von der Bewerberin im Teilnahmegesuch abgegebenen Erklärungen oder auf der Grundlage der vorgelegten Unterlagen oder auf der Grundlage der von der zuständigen Verwaltung angestellten Erhebungen verfügt.

Art. 20
Bewertung der Bewertungsunterlagen

1. Alle Bewerberinnen und Bewerber werden in der jeweiligen Gruppe mit der Punktezahl eingetragen und gereiht, die ihnen auf Grund der Bewertungstabellen zusteht.

2. Es werden nur die Bewertungsunterlagen bewertet, die innerhalb der Frist für die Einreichung des Ansuchens erworben und erklärt wurden. Ausgenommen sind Bewerberinnen und Bewerber, die in der Rangliste mit Vorbehalt eingetragen werden und den Zugangstitel nach Verfall der oben genannten Frist einreichen dürfen. Die Lehrbefähigung oder Eignung, die der Bewerber oder die Bewerberin nach dem Verfall der Frist für die Einreichung der Gesuche, aber innerhalb der Frist für die Auslösung des Vorbehaltes erwirbt, wird nur in Bezug auf den Zugang zur Rangliste und nicht als „anderer Titel“ im Sinne der Bewertungstabelle bewertet.

3. In Bezug auf die Bewertung der Unterlagen gilt Folgendes:

a) Es werden nur die Unterrichtsdienste gewertet, die bis zum 31. August jenes Schuljahres angereift sind, das jenem Schuljahr vorausgeht, in welchem die Ranglisten neu berechnet werden.

b) Der Unterrichtsdienst, der als Klassenlehrerin oder Klassenlehrer oder als Zweitsprachlehrer oder Zweitsprachlehrerin an deutschsprachigen oder italienischsprachigen Grundschulen geleistet worden ist, wird bei der Eintragung in die Landesrangliste für die Grundschule in den ladinischen Ortschaften als spezifischer Dienst gewertet und umgekehrt.

c) Der Unterrichtsdienst, der als Klassenlehrerin oder Klassenlehrer oder als Zweitsprachlehrer oder Zweitsprachlehrerin an deutschsprachigen Grundschulen geleistet worden ist, wird bei der Eintragung in die Landesrangliste für die Grundschule in den italienischen Schulen als nicht spezifischer Dienst gewertet und umgekehrt.

d) Der Unterrichtsdienst, den Lehrpersonen mit der Lehrbefähigung oder mit dem gültigen Studientitel für die Wettbewerbsklasse AB25. in der Grundschule leisten, wird als spezifischer Dienst in der Landes- bzw. Schulrangliste für die Wettbewerbsklasse AB25.gewertet.

e) Der Unterrichtsdienst, welcher in einer der Wettbewerbsklassen geleistet worden ist, die gemäß Dekret des Präsidenten der Republik vom 14. Februar 2016, Nr. 19 und gemäß Beschluss der Landesregierung vom 8. November 2016, Nr. 1198, zu einer neuen Wettbewerbsklasse zusammengeführt werden, wird in der neuen Wettbewerbsklasse als spezifischer Dienst gewertet. Sind Bewerberinnen und Bewerber in mehreren der zu einer Wettbewerbsklasse zusammengefügten Rangliste eingetragen, wird für den Zulassungstitel die bessere Punktezahl berücksichtigt.

f) In der Landesrangliste der neuen Wettbewerbsklasse 55/A – Musikinstrument Oberschule wird der Unterrichtsdienst, welcher in der Wettbewerbsklasse 55/A ab dem Schuljahr 2017/2018 geleistet wird als spezifischer Dienst gewertet. Wurde der Unterrichtsdienst in einer anderen Wettbewerbsklasse geleistet, kann er ab dem Schuljahr 2003/2004 als nicht spezifischer Dienst gewertet werden. Die Zuerkennung der Punkte für den Unterrichtsdienst in den Schulranglisten erfolgt gemäß den Bestimmungen für die Wettbewerbsklasse 56/A – Musikinstrument Mittelschule.

g) Die 24 Punkte, die den Bewerberinnen und Bewerbern gemäß Punkt A.4. der Bewertungstabelle als Erhöhung der Punktezahl für die Lehrbefähigung an Mittel- und Oberschulen zustehen und zwei Jahren an spezifischem Unterrichtsdienst gleichgestellt sind, werden halbiert, wenn die Frist für die Ansuchen um Eintragung oder Neuberechnung der Punktezahl innerhalb des Zweijahreszeitraums verfällt, dem die Erhöhung der Punktezahl für die Lehrbefähigung entspricht. Bei der nächsten Neuberechnung der Punktezahl wird dann die gesamte Erhöhung zuerkannt. Auf diese Weise wird die Gleichbehandlung aller Bewerberinnen und Bewerber mit Bezug auf Buchstabe a) dieses Artikels gewährleistet. Diese Bestimmung findet Anwendung bis zum Schuljahr 2017/2018.

h) In den Ranglisten für die Wettbewerbsklassen 55/A und 56/A werden die Bewertungsunterlagen, die von den Punkten C.1, C.2, C.3. und C.4 vorgesehen sind, nicht gewertet.

i) Die Punktezahl gemäß Punkt C.3.5. (Besuch eines Kurses Didaktik der Fremdsprache/Zweitsprache) steht auch dann zu, wenn der besuchte Kurs mindestens 4 ECTS-Punkte umfasste.

j) Zwecks Umsetzung von Punkt B.6.6.- der Bewertungstabelle (erhöhte Punktezahl für den Unterricht in entlegenen Schulstellen) werden die Schulstellen berücksichtigt, die in der beigefügten Anlage C angeführt sind. Diese Anlage bildet einen wesentlichen Bestandteil dieses Beschlusses.

4. Die Personen, die bereits in der Landesrangliste eingetragen sind, können um die Neuberechnung der Punktezahl, um die Bewertung eventuell neu erworbener oder früher nicht bewerteter Titel oder früher nicht bewertbarer Titel ansuchen. Die Punktezahl der oben angeführten Bewertungsunterlagen wird zur bereits zuerkannten Punktezahl hinzugefügt. Es ist nicht erlaubt, die Punktezahl für Unterrichtsdienste und andere Bewertungsunterlagen, die bereits einer bestimmten Landesrangliste zugewiesen worden ist, in eine andere zu verschieben. Die Bewertung einer Dienstzeit für eine Stelle oder Wettbewerbsklasse, die bereits einer Landesrangliste oder Landesrangliste mit Auslaufcharakter zugewiesen wurde, darf nicht für eine andere Landesrangliste abgeändert werden.

5. In der entsprechenden Landesrangliste wird der spezifische Unterrichtsdienst gemäß Artikel 12, Absatz 1-bis, Buchstabe b) des Landesgesetzes vom 12. Dezember 1996, Nr. 24, in geltender Fassung gewertet.

6. Die Punktezahl der in den Ranglisten auf Landesebene eingetragenen Lehrpersonen wird jährlich neu berechnet.

Art. 21
Erstellung der Landesranglisten und der Verzeichnisse

1. Die Bewerberinnen und Bewerber werden gemäß der Gesamtpunktezahl gereiht. Neben der Punktezahl sind das allfällige Recht auf Stellenvorbehalt und auf Vorrang bei Punktegleichheit angemerkt. Außerdem sind die Vorrangstitel für den Fremdsprachenunterricht in der Grundschule, für den Integrationsunterricht von Schülern mit Beeinträchtigung oder für besondere Unterrichtsverfahren angemerkt.

Art. 22
Verzeichnisse für den Integrationsunterricht von Schülern mit Beeinträchtigung

1. Für den Integrationsunterricht von Schülern mit Beeinträchtigung werden eigene Verzeichnisse erstellt, in welche die Lehrpersonen mit dem vorgeschriebenen Spezialisierungstitel oder Vorrangstitel für Integration eingetragen sind und daher Vorrang beim Abschluss von unbefristeten oder befristeten Arbeitsverträgen für den Integrationsunterricht haben.

2. Für den Abschluss von unbefristeten Arbeitsverträgen werden getrennte Verzeichnisse für die Grund-, Mittel- und Oberschule erstellt. Die Verzeichnisse werden aufgrund der Landesranglisten mit Auslaufcharakter und der Landesranglisten erstellt und sind, sofern bestehend, in Gruppen unterteilt. Innerhalb der einzelnen Gruppe werden die Lehrpersonen aufgrund des Vorrangstitels und ihrer höchsten Punktezahl in der Rangliste gereiht.

3. Für den Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen wird ein weiteres Verzeichnis erstellt, in welchem gemäß Artikel 12, Absatz 2/quater des Landesgesetzes vom 12. Dezember 1996, Nr. 24, für die Reihung in der 1. Gruppe, die günstigere Position berücksichtigt wird, die die Lehrperson in den Verzeichnissen des vorhergehenden Absatzes einnimmt.

4. Zugangstitel für die Eintragung in die Verzeichnisse für den Abschluss von unbefristeten oder befristeten Arbeitsverträgen für den Integrationsunterricht sind:

- die Ausbildung für Lehrpersonen für den Integrationsunterricht (800 Stunden) gemäß Ministerialdekret vom 20. Februar 2002,

- der einjährige Spezialisierungskurs für die Ausbildung von Lehrpersonen für den Integrationsunterricht (400 Stunden),

- die Zusatzausbildung im Rahmen des Studienganges Laureat in Bildungswissenschaften für den Primarbereich zum Erwerb der Zusatzbefähigung für den Integrationsunterricht in der Grundschule,

- der Spezialisierungskurs zur Befähigung für den Integrationsunterricht im Rahmen der Spezialisierungsschule für den Sekundarschulunterricht.

- der Lehrgang zur Erlangung des Spezialisierungstitels für die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen gemäß Artikel 13 des MD Nr. 249/2010 und MD vom 30.09.2011

5. Für den Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen für den Integrationsunterricht können die Verzeichnisse laut Absatz 3 auch mit Lehrpersonen ohne Spezialisierungstitel für den Integrationsunterricht in nachfolgender Reihenfolge ergänzt werden, wenn sie im Besitz einer der folgenden Vorrangtitel sind:

a) der erfolgreiche Besuch von mindestens einem Jahr des zweijährigen Kurses zum Erwerb des Spezialisierungstitels für den Integrationsunterricht oder der Erwerb von wenigstens der Hälfte der für die Erlangung der Spezialisierung für den Integrationsunterricht vorgeschriebenen Studienkredite (credit points oder ECTSPunkte) oder der Besuch des Lehrgangs zur Erlangung des Spezialisierungsdiploms für die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen gemäß Artikel 13 des Ministerialdekrets Nr. 249/2010 und des Ministerialdekrets vom 30. November 2011 oder der Abschluss des Masters in „Didaktik und Psychopädagogik für spezifische schulische Lernstörungen“ im Ausmaß von 1500 Stunden und 60 ECTS („Vorrang W“). Den Lehrpersonen, die in den Schulranglisten der Sekundarschulen eingetragen sind und einen gültigen Spezialisierungstitel für den Integrationsunterricht für eine Schulstufe besitzen, wird in den Wettbewerbsklassen der anderen Schulstufe der Vorrang „W“ zuerkannt.

b) vier Jahre effektive Unterrichtserfahrung (einschließlich laufendes Schuljahr) als Integrationslehrperson von jeweils mindestens 180 Tagen auf einer Stelle, die im Stellenplan im Ausmaß von mindestens 50 % einer Vollzeitstelle als Integrationsstelle ausgewiesen ist, verbunden mit einer vom Schulamt definierten spezifischen Fortbildung von jährlich mindestens 25 Stunden und einer positiven Dienstbewertung (Vorrang U4);

c) effektive Unterrichtserfahrung als Integrationslehrperson von mindestens 180 Tagen auf einer Stelle, die im Stellenplan im Ausmaß von mindestens 50 % einer Vollzeitstelle als Integrationsstelle ausgewiesen ist, verbunden mit einer vom Schulamt definierten spezifischen Fortbildung von mindestens 25 Stunden und einer positiven Dienstbewertung (Vorrang U).

6. Der Vorrang für Lehrpersonen ohne Spezialisierungstitel für den Integrationsunterricht hat folgende Auswirkung:

a) Der „Vorrang W“ bleibt dauerhaft, wenn der als Integrationslehrperson geleistete Dienst nicht negativ bewertet wird.

b) Der „Vorrang U4“ ist dauerhaft, vorausgesetzt, die Bewertung der Arbeit als Integrationslehrperson bleibt positiv und liegt nicht mehr als drei Unterrichtsjahre zurück. Wer den dauerhaften Vorzugstitel vor dem Schuljahr 2011/2012 angereift hat, behält diesen unabhängig von der positiven Bewertung.

c) Der „Vorrang U“ gilt ausschließlich bei der Vergabe von befristeten Arbeitsverträgen für den Integrationsunterricht im darauffolgenden Schuljahr.

7. Mit geeigneter Maßnahme legt der/die zuständige Schulamtsleiter/in für Integrationslehrpersonen ohne Spezialisierungstitel nähere Bestimmungen für die spezifische Fortbildung sowie die Anpassung der Dauer der effektiven Unterrichtserfahrung als Integrationslehrpersonen im Zusammenhang mit der Mutterschafts- und Vaterschaftszeit fest.

8. Den Lehrpersonen, die die Lehrbefähigung an der Spezialisierungsschule für den Sekundarschulunterricht erworben haben, wurde für die Schuljahre 2007/2008 und 2008/2009 der Vorrang gemäß Absatz 7 Buchstabe b) zuerkannt, sofern sie in diesen Jahren Integrationsunterricht erteilt haben.

Art. 23
Verzeichnisse für den Fremdsprachenunterricht / Englisch an der Grundschule

1. Für den Fremdsprachenunterricht an der Grundschule werden für jede Fremdsprache (Englisch, Französisch, Spanisch) eigene Verzeichnisse erstellt, in welche die Bewerberinnen und Bewerber im Besitze einer spezifischen Eignung für den Unterricht der Fremdsprache mit der Punktezahl eingetragen werden, die ihnen in der Landes- oder Schulrangliste zuerkannt worden ist.

2. Für den Englischunterricht in der Grundschule wird ein Verzeichnis erstellt, in welchem die Lehrpersonen mit Vorrang für Englisch aus den Ranglisten der Klassen- und Religionslehrerinnen und -lehrer eingetragen werden.

3. Die Verzeichnisse für den Englischunterricht an der Grundschule werden in der folgenden Reihenfolge gebildet:

a) Lehrpersonen, welche im Rahmen der Prüfung zum Erwerb der Eignung für den Unterricht an der Grundschule die entsprechende Fremdsprachprüfung bestanden und die zweijährigen Weiterbildungslehrgänge „Englisch in der Grundschule“ des Pädagogischen Institutes absolviert haben oder Lehrpersonen, welche den zweijährigen Ausbildungslehrgang „Englisch an der Grundschule“ der Fakultät für Bildungswissenschaften Brixen absolviert haben oder Lehrpersonen, welche im Rahmen der „Laurea Magistrale a ciclo unico“ in Bildungswissenschaften für den Primarbereich die Eignung für den Unterricht von Englisch an der Grundschule erworben haben,

b) Lehrpersonen, welche im Rahmen der Prüfung zum Erwerb der Eignung für den Unterricht an der Grundschule die entsprechende Fremdsprachprüfung bestanden haben,

c) Lehrpersonen, welche die zweijährigen Weiterbildungslehrgänge „Englisch in der Grundschule“ des Pädagogischen Institutes absolviert haben,

d) Lehrpersonen, welche das erste Jahr der unter a) beschriebenen Ausbildungen erfolgreich besucht haben, wobei die Lehrpersonen mit Eignung Vorrang haben.

e) Lehrpersonen, welche keine spezifische Ausbildung für den Unterricht von Englisch besitzen, die aber für vier Jahre Stellen für den Englischunterricht gewählt und die verpflichtenden Kurse besucht haben oder einen Nachweis über Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 besitzen.

4. Eine Kommission, die der zuständige Schulamtsleiter oder die zuständige Schulamtsleiterin einsetzt, überprüft die von Lehrpersonen vorgelegten Ausbildungsnachweise für den Unterricht von Englisch, die nicht im Absatz 3 vorgesehen sind. Wenn der vorgelegte Ausbildungsnachweis gleich- oder höherwertig als einer der Nachweise laut Absatz 3 ist, nimmt die Kommission die Gleichstellung vor.

Art. 24
Verzeichnisse für den Unterricht in Klassen mit differenzierter Didaktik nach Montessori

1. Für den Zugang zum Unterricht in Klassen mit differenzierter Didaktik nach Montessori ist der Besitz des entsprechenden Spezialisierungsdiploms Voraussetzung.

2. Im Rahmen der Verfügbarkeit von Stellen für den Abschluss eines zeitlich unbefristeten Arbeitsvertrages sind die Stellen für den Unterricht an Schulen mit differenziertem Unterricht in Montessori- Pädagogik den Bewerberinnen und Bewerbern vorbehalten, die einen der folgenden Spezialisierungstitel besitzen:

- Zertifikat des Lehrgangs in Montessori- Pädagogik am Pädagogischen Institut (240 Stunden);

- Diplom eines Lehrganges in Montessori- Pädagogik der Internationalen Montessori-Vereinigung (AMI);

- Zertifikat eines Lehrganges der österreichischen Landesvereine für Montessori-Pädagogik bzw. des österreichischen Bundesverbandes für Montessori-Pädagogik;

- Diplom einer zweijährigen Montessori- Ausbildung der österreichischen Gesellschaft für Montessori-Pädagogik.

- Zertifikat eines Lehrganges in Montessori- Pädagogik, welcher in Kooperation zwischen dem Institut für ganzheitliches Lernen, Deutschland, und dem Verein „Die Pfütze“ Bozen, in der Zeit vom 24. Juli 2001 bis 1. Mai 2002 oder vom 26. Juli 2002 bis 27. Juni 2003 veranstaltet wurde.

3. Nur für den Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen für den Unterricht in Klassen mit differenzierter Didaktik nach Montessori gilt folgender Titel:

- Teilnahme an den Lehrveranstaltungen für den Erwerb einer der im Absatz 2 angeführten Spezialisierungstitel.

Art. 25
Verzeichnisse für den Unterricht nach anderen reformpädagogischen Ansätzen in der deutschen und ladinischen Schule

1. Für den Unterricht nach anderen reformpädagogischen Ansätzen werden für jede Schulstufe eigene Verzeichnisse erstellt, in welche die Lehrpersonen mit einem der folgenden Spezialisierungstitel eingetragen sind:

a) Zertifikat des Lehrgangs für Reformpädagogik des Bereichs Innovation und Beratung über 300 Stunden,

b) Zertifikat der Kursfolge für Reformpädagogik des Bereichs Innovation und Beratung über 70 Stunden,

c) einen der Spezialisierungstitel für Unterricht in Klassen mit differenzierter Didaktik nach Montessori gemäß Art. 26, Absatz 2,

d) Teilnahme an den Lehrveranstaltungen für den Erwerb einer der Spezialisierungstitel gemäß Buchstabe a) bis c).

2. Eine Kommission, die der zuständige Schulamtsleiter einsetzt, überprüft die von Lehrpersonen vorgelegten Ausbildungsnachweise für den Unterricht nach anderen reformpädagogischen Ansätzen, die nicht im Absatz 1 vorgesehen sind. Wenn der vorgelegte Ausbildungsnachweis gleich- oder höherwertig als einer der Nachweise laut Absatz 1 ist, nimmt die Kommission die Gleichstellung vor.

3. Die Lehrpersonen im Besitz der oben genannten Titel werden in das Verzeichnis eingetragen, welches nach Wettbewerbsklassen gegliedert ist und vorrangig auf Grund der Spezialisierung für den Unterricht nach anderen reformpädagogischen Ansätzen und nachfolgend auf Grund der besten Positionierung oder der Punkte in den Landes- oder Schulranglisten gebildet wird.

Art. 26
Verzeichnisse für den Sachfachunterricht nach der CLIL-Methodik

1. Für den Sachfachunterricht nach der CLIL-Methodik wird ein Verzeichnis erstellt, in welchem die Lehrpersonen mit einem Vorrang für den Sachfachunterricht eingetragen werden. Zugangstitel für die Eintragung in dieses Verzeichnis sind folgende Spezialisierungstitel für den Nachweis der sprachdidaktischen Kompetenz:

a) ein universitärer Aufbau- und Weiterbildungskurs für CLIL über 60 ECTS,

b) ein universitärer Aufbau- und Weiterbildungskurs für CLIL über 20 ECTS,

c) das Zertifikat TKT: CLIL,

d) das Zertifikat für den Weiterbildungslehrgang für Sprachdidaktik des Bereichs Innovation und Beratung und des Deutschen oder Italienischen Schulamts über wenigstens 125 Stunden,

e) Teilnahme an den Lehrveranstaltungen für den Erwerb einer der in den Punkten a) bis d) angeführten Spezialisierungstitel.

2. Die Sprachkompetenz wird durch eine international anerkannte Sprachzertifizierung des Niveaus C1 nach GERS belegt. Der Zweisprachigkeitsnachweis A gilt als Nachweis der Sprachkompetenz des Niveaus C1 nach GERS.

3. Die Lehrpersonen im Besitz der oben genannten Titel werden in das Verzeichnis eingetragen, welches nach Wettbewerbsklassen gegliedert ist und vorrangig auf Grund der Spezialisierung für CLIL und nachfolgend auf Grund der besten Positionierung oder der Punkte in den Landes- oder Schulranglisten gebildet wird.

4. Eine Kommission, die der zuständige Schulamtsleiter oder die zuständige Schulamtsleiterin einsetzt, überprüft die von Lehrpersonen vorgelegten Ausbildungsnachweise für den Sachfachunterricht nach der CLIL-Methodik, die nicht im Absatz 1 vorgesehen sind. Wenn der vorgelegte Ausbildungsnachweis gleich- oder höherwertig als einer der Nachweise laut Absatz 1 ist, nimmt die Kommission die Gleichstellung vor.

Art. 27
Unterricht im Krankenhaus an der deutschen Schule

1. Der Unterricht im Krankenhaus erfordert besondere didaktische Unterrichtskonzepte und Methoden.

2. Die fachliche Kompetenz wird durch den für die Stelle im Stellenplan der Grundschule bzw. für die Wettbewerbsklasse in der Mittel- und Oberschule gültigen Studientitel nachgewiesen.

3. Die spezifische didaktische Kompetenz wird durch einen der folgenden Spezialisierungstitel nachgewiesen:

a) den universitären Lehrgang „Heilstättenpädagogik – der Beitrag im Gesundwerdungsprozess“ der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich über 60 ECTS,

b) Teilnahme an den Lehrveranstaltungen für den Erwerb des im Punkt a) angeführten Spezialisierungstitels.

4. Eine Kommission, die der zuständige Schulamtsleiter einsetzt, überprüft die von Lehrpersonen vorgelegten Ausbildungsnachweise für den Unterricht im Krankenhaus, die nicht im Absatz 3 vorgesehen sind. Wenn der vorgelegte Ausbildungsnachweis gleich- oder höherwertig als einer der Nachweise laut Absatz 3 ist, nimmt die Kommission die Gleichstellung vor.

Art. 28
Vorränge bei Punktegleichheit und Stellenvorbehalte

1. Die Vorränge und Stellenvorbehalte werden nur gewährt, wenn der/die Kandidat/in diese im Teilnahmegesuch angegeben hat.

2. Bei Punktegleichheit und vor der Anwendung der Vorrangtitel gemäß Artikel 5 des Dekrets des Präsidenten der Republik vom 9. Mai 1994, Nr. 487, hat jener Bewerber/ jene Bewerberin Vorrang, der/ die seit längerer Zeit in der Rangliste mit Auslaufcharakter oder in der Landesrangliste eingetragen ist.

3. Die Situationen, die Fälligkeiten unterliegen (das Recht auf Vorrang bei Punktegleichheit gemäß den Buchstaben M, N, O, R und S der Vorrangtitel), müssen wiederbestätigt werden; daher muss das betroffene Personal das Ansuchen um Aktualisierung stellen und die entsprechenden Kästchen ankreuzen; wenn dies nicht erfolgt, werden die Vorrangtitel in den Ranglisten nicht bestätigt.

4. Außerdem müssen die betroffenen Personen angeben, ob sie Anrecht auf Vorrang gemäß Artikel 21 und 33 des Gesetzes vom 5. Februar 1992, Nr. 104, haben und die vorgeschriebenen Unterlagen beilegen.

5. Die Voraussetzungen laut Artikel 21 und 33 des Gesetzes Nr. 104/1992 stellen einen Vorrang, aber keinen Stellenvorbehalt dar. Sie kommen nur für jene Lehrpersonen zur Anwendung, welche sich in der Landes- oder Schulrangliste an einer Stelle befinden, die in Bezug auf die Anzahl der zu vergebenden Stellen günstig ist.

6. Für die Aufnahme auf vorbehaltene Stellen müssen die betroffenen Personen erklären, dass sie in den Listen für die Arbeitsvermittlung gemäß Artikel 8 des Gesetzes vom 12. März 1999, Nr. 68, eingetragen sind, da sie bei Verfall der Frist für die Einreichung der Gesuche um Aktualisierung oder Neueintragung arbeitslos waren. Dies ist nicht notwendig, wenn sie bereits die entsprechende Erklärung bei der Einreichung von früheren Ansuchen um Aktualisierung oder Neueintragung gestellt haben.

Art. 29
Veröffentlichung der Ranglisten und der Verzeichnisse

1. Die zuständigen Schulamtsleiter legen die Termine für die Veröffentlichungen der Ranglisten und Verzeichnisse fest und geben diese mit eigenem Rundschreiben bekannt.

2. Die zuständigen Schulamtsleiter genehmigen die Ranglisten und die Verzeichnisse gemäß Artikel 22, 23, 24, 25, 26 und 27, welche an der Anschlagtafel des jeweiligen Schulamtes veröffentlicht werden.

3. Innerhalb von zehn Kalendertagen ab der Veröffentlichung der genannten vorläufigen Ranglisten und Verzeichnisse können die Bewerberinnen und Bewerber beim zuständigen Schulamt Eingaben einreichen. Die Verwaltung kann auch im Rahmen des Selbstschutzes die notwendigen Richtigstellungen vornehmen.

4. Eingaben, die nach dem Termin laut Absatz 3 eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt.

5. Anschließend werden die Ranglisten und Verzeichnisse endgültig genehmigt.

6. Die Verfügungen der Unzulässigkeit des Zulassungsgesuches oder der Ausschluss vom Verfahren zur Errichtung der Landesranglisten oder Schulranglisten und die endgültigen Ranglisten können innerhalb der gesetzlichen Fristen vor der zuständigen Behörde angefochten werden.

7. Die Bewerberinnen und Bewerber, welche Rekurs gegen die Maßnahmen der Unzulässigkeit des Zulassungsgesuches oder den Ausschluss vom Verfahren eingelegt haben, werden in Erwartung der Entscheidung des Rekurses mit Vorbehalt in die Rangliste eingetragen. Der Vorbehalt wird entsprechend dem Ausgang des Rechtsstreites aufgelöst.

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