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f) Dekret des Landeshauptmanns vom 16. August 2017, Nr. 291)
Verordnung zur Regelung des Trinkwassertarifs

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1)
Kundgemacht im Amtsblatt vom 22. August 2017, Nr. 34.

Art. 3 (Kosten, die in den Tarif einzurechnen sind)

(1) Der Tarif für das Jahr „a“ wird anhand der Gesamtkosten laut Absatz 2 dieses Artikels festgelegt, die vom Betreiber im Jahr „a-2“ für die Trinkwasserleitung getragen wurden. Wird der Dienst einem anderen Betreiber als der Gemeinde übertragen, so muss der Betreiber die Gesamtkosten bis zum 30. September des Jahres „a-1“ der zuständigen Gemeinde übermitteln.

(2) In den Tarif einzurechnen sind, außer der IRAP, die folgenden Kostenstellen, die unter anderen in Artikel 2425 des Zivilgesetzbuchs angeführt sind, oder, im Falle der Gemeinden, die folgenden Kostenstellen, die dem Kontenplan der Buchhaltung der Körperschaft entsprechen:

B6) für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren

B7) für Dienstleistungen

B8) für die Nutzung von Gütern Dritter

B9) für das Personal

B10) Abschreibungen und Wertminderungen

B11) Veränderungen der Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren

B12) Rückstellungen für Risiken

B13) sonstige Rückstellungen

B14) andere betriebliche Aufwendungen

C17) Zinsen und andere Finanzierungslasten

(3) Die Beträge der Kostenstellen laut Absatz 2 werden in den Tarif eingerechnet, nachdem sie an die Inflationsrate des Jahres „a-1“ angepasst wurden, die gemäß Landes-Verbraucherpreisindex für Haushalte von Arbeitern und Angestellten ohne Tabakwaren vom Landesinstitut für Statistik ASTAT errechnet wird.

(4) Die Abschreibungen des materiellen und immateriellen Anlagevermögens für den Trinkwasserdienst werden, unter Berücksichtigung der historischen Aufwendungen aller Güter, die im Jahr „a-2“ in der Bilanz aufscheinen, abzüglich der Beiträge für Investitionsausgaben und des Fonds für neue Investitionen laut Artikel 4 sowie der bereits von den Abnehmern an die Gemeinde bezahlten Erschließungskosten in den Tarif eingerechnet. Die für die Tarifgestaltung anwendbaren Abschreibungsquoten stimmen mit den Angaben des Betreibers in seiner Bilanz überein. 2)

(5) Die Grenze für den jährlichen maximalen Tarifanstieg (Tarifdeckelung) beträgt 4,5%; diesem Prozentsatz wird die veranschlagte Inflationsrate hinzugerechnet, so wie sie in dem von der italienischen Regierung im Jahr der Tarifberechnung veröffentlichten Wirtschafts- und Finanzdokument festgelegt ist.

2)
Art. 3 Absatz 4 wurde so geändert durch Art. 1 Absatz 1 des D.LH. vom 21. September 2018, Nr. 24.
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ActionActionArt. 3 (Kosten, die in den Tarif einzurechnen sind)
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