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Beschluss vom 3. März 2015, Nr. 231
Kriterien zu den Aus- und Fortbildungskursen für Skischulassistenten und Skischulassistentinnen sowie Skilehrer und Skilehrerinnen (abgeändert mit Beschluss Nr. 1110 vom 18.10.2016 und Beschluss Nr. 1032 vom 03.12.2019)

Anlage

Kriterien zu den Aus- und Fortbildungskursen für Skischulassistenten und Skischulassistentinnen sowie Skilehrer und Skilehrerinnen

Art. 1
Anwendungsbereich

1. Diese Kriterien regeln gemäß Artikel 6 Absätze 3 und 6 des Landesgesetzes vom 19. Februar 2001, Nr. 5, in geltender Fassung, in der Folge als Gesetz bezeichnet, die Aus- und Fortbildungskurse für Skischulassistenten und Skischulassistentinnen sowie Skilehrer und Skilehrerinnen, und zwar insbesondere:

a) die Zulassungsvoraussetzungen für die Eignungsprüfung für die Zulassung zu den Ausbildungskursen,

b) die Dauer, die Häufigkeit, die Programme und die Art der Abwicklung der Ausbildungskurse,

c) die Programme der Prüfungen zur Erlangung der Lehrbefähigung und die Bewertungskriterien,

d) die Mindestdauer des Praktikums,

e) die Häufigkeit und die Abwicklung der obligatorischen Fortbildungskurse.

Art. 2
Allgemeine Bestimmungen

1. In diesen Kriterien bezeichnet der Ausdruck:

a) Hard-Technik: die Verwendung von Hardboots, Plattenbindungen und eines Hardboards,

b) Soft-Technik: die Verwendung von weichen Schuhen und Schalen oder Soft-Steps in Bindungen und eines Softboards.

2. Alle in diesen Kriterien angegebenen Prüfungsübungen sind den geltenden, von der „FISI-COSCUMA“ herausgegebenen Lehrplänen entnommen.

Art. 3
Ausschreibung der Ausbildungskurse

1. Der Direktor/Die Direktorin des Funktionsbereichs „Tourismus“ des Landes schreibt, nach Anhören der Landesberufskammer der Skilehrer, die Ausbildungskurse aus und legt die Termine für die Einreichung der Zulassungsanträge, die entsprechenden Unterlagen sowie die für die Abhaltung der Kurse notwendige Teilnehmermindestzahl fest.

Art. 4
Vorbereitungskurse

1. Es können Kurse zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung, welche die Übungen laut Artikel 5 Absätze 4, 5 und 6 zum Inhalt haben, organisiert werden.

Art. 5
Eignungsprüfung

1. Die Eignungsprüfung dient dazu, die für die Ausbildung zum Skischulassistenten/zur Skischulassistentin bzw. zum Skilehrer/zur Skilehrerin erforderlichen fachlichen und motorischen Fähigkeiten und allgemeinen Voraussetzungen der Kandidaten und Kandidatinnen festzustellen.

2. Zur Prüfung zugelassen sind alle, die im Besitze der Voraussetzungen laut Artikel 5 Absatz 1 Buchstaben a), c), d) und e) des Gesetzes sind. Die Voraussetzung laut Buchstabe b) desselben Absatzes muss innerhalb des Kalenderjahres, in welchem die Eignungsprüfung abgelegt wird, erfüllt sein.

3. Um die Eignung zu erlangen, muss der Kandidat/die Kandidatin die praktische Prüfung in der jeweils ausgewählten Disziplin bestehen.

4. Die praktische Prüfung über Alpinskilauf umfasst folgende Übungen:

a) für die Zulassung zum Ausbildungskurs für Skischulassistenten/Skischulassistentinnen im Alpinskilauf:

1) kontrollierte Situationsabfahrt,

2) freie Abfahrt: Sportlicher Skilauf,

3) Reihe von nicht geschnittenen Bögen mit paralleler Skiführung und Ausführung mit Stockeinsatz und kontrollierter Geschwindigkeit;

b) für die Zulassung zum Aufstiegskurs für Alpinskilehrer/Alpinskilehrerin:

1) Leistungsstufe 7: Riesentorlauf,

2) Leistungsstufe 7: Situationsabfahrt,

3) Leistungsstufe 7: Kurzschwünge „Italia“ unter verschiedenen Bedingungen.

5. Die praktische Prüfung über Langlauf umfasst folgende Übungen:

a) für die Zulassung zum Ausbildungskurs für Skischulassistenten/Skischulassistentinnen im Langlauf:

1) freier Lauf (klassische Technik),

2) freier Lauf nach der Skating-Methode,

b) für die Zulassung zum Aufstiegskurs für Langlaufskilehrer/Langlaufskilehrerinnen:

1) freier Lauf (klassische Technik),

2) freier Lauf nach der Skating-Methode,

3) Leistungsstufe Silber: Übung aus der klassischen Technik,

4) Leistungsstufe Silber: Übung aus der Skating-Technik,

5) Leistungsstufe Silber: Übung aus der Abfahrtstechnik.

6. Die praktische Prüfung über Snowboard umfasst folgende Übungen:

a) für die Zulassung zum Ausbildungskurs für Skischulassistenten/Skischulassistentinnen im Snowboard:

1) in der Soft-Technik:

1.1) freie Fahrt,

1.2) freie Fahrt mit variablem Kurvenradius Forward,

1.3) freie Fahrt mit variablem Kurvenradius Fakie,

b) für die Zulassung zum Aufstiegskurs für Snowboardlehrer/Snowboardlehrerinnen:

1) in der Soft-Technik:

1.1) geschnittene Schwünge (Forward/Fakie),

1.2) freie Fahrt,

1.3) Basissprung,

1.4) Situationsabfahrt.

7. Die für geeignet erklärten Kandidaten und Kandidatinnen werden zu den jeweiligen Ausbildungskursen zugelassen.

8. Wer den National-Kadern für Alpinskilauf, Skilanglauf, Biathlon oder Snowboard angehört oder angehört hat, ist von der jeweiligen praktischen Eignungsprüfung befreit.

9. Wer die Befähigung zur Ausübung des Skilehrerberufs in einer der Disziplinen laut Artikel 3 Absatz 1 des Gesetzes besitzt und im Landesberufsverzeichnis der Skilehrer laut Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a) des Gesetzes eingetragen ist, ist von der Eignungsprüfung für die Zulassung zum Ausbildungskurs für Skischulassistenten in den anderen Disziplinen befreit.

Art. 6
Ausbildungskurse

1. Die Ausbildungskurse sind in technisch-praktische, methodisch-didaktische und theoretisch-kulturelle Lehrgänge gegliedert und umfassen Unterricht und Übungen sowohl in der Klasse als auch auf der Skipiste.

2. Die technisch-praktischen Lehrgänge dienen dem Erlernen und der Vervollständigung der Skitechnik.

3. Die methodisch-didaktischen Lehrgänge dienen der Entwicklung der Lehrfähigkeit.

4. Die theoretisch-kulturellen Lehrgänge dienen der Vermittlung von allgemeinbildenden und berufsspezifischen Kenntnissen.

5. Die Ausbildungskurse haben eine Gesamtdauer von mindestens neunzig Tagen oder vierhundertfünfzig Stunden.

6. Die praktischen, didaktischen und theoretischen Lehrgänge werden jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen.

Art. 7
Erster Ausbildungsabschnitt: Skischulassistent/Skischulassistentin

1. Für die Ausbildung zum Skischulassistenten/zur Skischulassistentin in der jeweiligen Disziplin sind praktische, didaktische und theoretische Lehrgänge vorgesehen, welche die Fächer, Lehrstoffe und Übungen zum Inhalt haben, die Gegenstand der Prüfungen sind.

2. Der praktische Lehrgang hat die Vermittlung der Technik in der jeweiligen Disziplin zum Ziel.

3. Der didaktische Lehrgang umfasst angewandte Lehrtätigkeit am Hang.

4. Der theoretische Lehrgang umfasst die Unterweisung in allen Fächern, die zur beruflichen Tätigkeit des Skischulassistenten/der Skischulassistentin notwendig sind und zur Allgemeinbildung beitragen, mit besonderer Berücksichtigung der Prüfungsfächer.

Art. 8
Prüfung zum Skischulassistenten/zur Skischulassistentin für Alpinskilauf

1. Die Prüfung zum Skischulassistenten/zur Skischulassistentin für Alpinskilauf besteht aus einem praktischen, einem didaktischen und einem theoretischen Teil.

2. Der praktische Teil umfasst folgende Übungen:

a) Übung aus der Leistungsstufe 1 oder 2,

b) Übung aus der Leistungsstufe 2 oder 3,

c) Übung aus der Leistungsstufe 3 oder 4,

d) Übung aus der Leistungsstufe 4 oder 5.

Art. 9
Prüfung zum Skischulassistenten/zur Skischulassistentin für Langlauf

1. Die Prüfung zum Skischulassistenten/zur Skischulassistentin für Langlauf besteht aus einem praktischen, einem didaktischen und einem theoretischen Teil.

2. Der praktische Teil umfasst folgende Übungen:

a) Leistungsstufe Silber: Übung aus der klassischen Technik,

b) Leistungsstufe Silber: Übung aus der klassischen Technik,

c) Leistungsstufe Silber: Übung aus der Skating-Technik,

d) Leistungsstufe Silber: Übung aus der Skating-Technik,

e) Leistungsstufe Silber: Übung aus der Abfahrtstechnik.

3. Der didaktische Teil umfasst ein Gespräch über den Langlauflehrplan.

4. Der theoretische Teil umfasst folgende Fächer:

a) Grundkenntnisse der Skilehrerordnung,

b) Ausrüstungs- und Gerätekunde,

c) Staatsbürgerkunde,

d) Grundkenntnisse über Gefahren im Gebirge,

e) Erste Hilfe,

f) Unterrichtslehre,

g) Grundkenntnisse der Fachausdrücke und des Unterrichtsstoffes in deutscher und italienischer Sprache.

Art. 10
Prüfung zum Skischulassistenten/zur Skischulassistentin für Snowboard

1. Die Prüfung zum Skischulassistenten/zur Skischulassistentin für Snowboard besteht aus einem praktischen, einem didaktischen und einem theoretischen Teil.

2. Der praktische Teil umfasst folgende Übungen in der Soft-Technik:

a) Übung aus der 1. Leistungsstufe,

b) Freestyle: Übung aus der 2. Leistungsstufe,

c) Freestyle: Übung aus der 2. Leistungsstufe.

3. Der didaktische Teil umfasst ein Gespräch über den Snowboardlehrplan.

4. Der theoretische Teil umfasst folgende Fächer:

a) Grundkenntnisse der Skilehrerordnung,

b) Ausrüstungs- und Gerätekunde,

c) Staatsbürgerkunde,

d) Grundkenntnisse über Gefahren im Gebirge,

e) Erste Hilfe,

f) Unterrichtslehre,

g) Grundkenntnisse der Fachausdrücke und des Unterrichtsstoffes in deutscher und italienischer Sprache.

Art. 11
Zweiter Ausbildungsabschnitt: Alpinskilehrer/Alpinskilehrerin, Langlaufskilehrer/Langlaufskilehrerin, Snowboardlehrer/Snowboardlehrerin

1. Die Ausbildung zum Alpinskilehrer/zur Alpinskilehrerin, zum Langlaufskilehrer/zur Langlaufskilehrerin und zum Snowboardlehrer/zur Snowboardlehrerin sieht vor:

a) ein Praktikum in einer Skischule,

b) praktische, didaktische und theoretische Aufstiegskurse in der jeweiligen Disziplin.

2. Das Praktikum ist durch eine Erklärung der Skischule, bei der es absolviert wurde, zu bestätigen.

3. Das Praktikum muss folgenden technisch-didaktischen Mindestinhalt aufweisen:

a) in den Disziplinen Alpinski und Langlauf:

1) Leistungsstufe Bronze: 40 Stunden Unterricht,

2) Leistungsstufe Silber: 40 Stunden Unterricht,

3) Leistungsstufe Gold: 20 Stunden Unterricht.

b) in der Disziplin Snowboard:

1) 1. Leistungsstufe: 40 Stunden Unterricht,

2) 2. Leistungsstufe: 30 Stunden Unterricht,

3) 3. Leistungsstufe: 20 Stunden Unterricht,

4) 4. Leistungsstufe: 10 Stunden Unterricht.

4. Die Aufstiegskurse haben die Fächer, die Lehrstoffe und die Übungen, welche Gegenstand der Prüfungen sind, zum Inhalt.

5. Der praktische Kurs dient dem Erlernen und der Vervollständigung der Technik und umfasst insbesondere:

a) die Gefahren im Gebirge,

b) die Vertiefung und Spezialisierung im Bereich Kinderunterricht.

6. Der didaktische Kurs umfasst die Vertiefung der Inhalte des Lehrplans der jeweiligen Disziplin sowie der Kenntnisse über die Lehrtätigkeit und die Lehrtechniken.

7. Der theoretische Kurs umfasst folgende Einheiten:

a) die Unterweisung in allen Fächern, die zur beruflichen Tätigkeit des Alpinskilehrers/der Alpinskilehrerin, des Langlaufskilehrers/der Langlaufskilehrerin oder des Snowboardlehrers/der Snowboardlehrerin notwendig sind, mit besonderer Berücksichtigung der Prüfungsfächer,

b) die allgemeinbildende Seminararbeit,

c) Eurosecuritè.

Art. 12
Prüfung zum Alpinskilehrer/zur Alpinskilehrerin

1. Die Prüfung zum Alpinskilehrer/zur Alpinskilehrerin besteht aus einem praktischen Teil, einem didaktischen Teil, einem theoretischen Teil und einer gemeinsamen Ausbildungsprüfung gemäß Artikel 2 der delegierten Verordnung (EU) 2019/907 der Kommission vom 14. März 2019 zur Festlegung einer gemeinsamen Ausbildungsprüfung für Skilehrer gemäß Artikel 49b der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen.

2. Der praktische Teil, aus dem Bereich des sportlichen, geländemäßigen und schulischen Skilaufs, umfasst folgende Übungseinheiten:

a) Leistungsstufe 7: Riesentorlauf,

b) Leistungsstufe 7: technische freie Fahrt,

c) Leistungsstufe 7: Situationsskilauf,

d) Übung aus der Leistungsstufe 6,

e) Übung aus der Leistungsstufe 7,

f) Übung aus der Leistungsstufe 4,

g) Übung aus der Leistungsstufe 5,

h) Übung aus der Leistungsstufe 2,

i) Übung aus der Leistungsstufe 1,

j) eine Übung aus den Leistungsstufen 1 bis 7, die nicht schon Prüfungsübung war. Die Entscheidung darüber trifft die Prüfungskommission.“

3. Die gemeinsame Ausbildungsprüfung gemäß Artikel 2 der delegierten Verordnung (EU) 2019/907 der Kommission vom 14. März 2019 umfasst eine Prüfung zum Nachweis der technischen Fähigkeiten („Technikprüfung“) und eine Prüfung zum Nachweis der Kompetenzen im Sicherheitsbereich („Sicherheitsprüfung“).

4. Der didaktische Teil umfasst ein Gespräch über den Alpinskilehrplan und die situationsgerechte Anwendung im Gelände.

5. Der theoretische Teil umfasst folgende Fächer:

a) zivil- und strafrechtliche Haftung des Skilehrers; Skilehrerordnung; Sicherheit auf Skipisten und im freien Gelände,

b) Steuer- und Arbeitsrecht; Sozialversicherungen,

c) Grundkenntnisse in Heimatkunde und Landesgeschichte,

d) Methodik und Didaktik; Kommunikation,

e) Sportbiologie: Anatomie, Physiologie, Konditionstraining,

f) Umweltkunde: Ökologie, Topographie,

g) Meteorologie, Schnee- und Lawinenkunde; Gefahren im Gebirge; Rettungs- und Erste-Hilfe-Maßnahmen,

h) Geschichte des Skilaufs; Skischule und Skilehrer im Tourismusgeschehen heute,

i) Kenntnisse der Fachsprache und des Unterrichtsstoffes in deutscher und italienischer Sprache.

Art. 13
Prüfung zum Langlaufskilehrer/zur Langlaufskilehrerin

1. Die Prüfung zum Langlaufskilehrer/zur Langlaufskilehrerin besteht aus einem praktischen, einem didaktischen und einem theoretischen Teil.

2. Der praktische Teil umfasst folgende Übungseinheiten:

a) Langlauf:

1) Leistungsstufe Gold: Übung aus der klassischen Technik,

2) Leistungsstufe Gold: Übung aus der klassischen Technik,

3) Leistungsstufe Gold: Übung aus der klassischen Technik,

4) Leistungsstufe Gold: Übung aus der Skating-Technik,

5) Leistungsstufe Gold: Übung aus der Skating-Technik,

6) Leistungsstufe Gold: Übung aus der Skating-Technik,

7) Leistungsstufe Gold: Übung aus der Abfahrtstechnik.

b) Telemark:

1) traditionelle Technik: Übung aus der mittleren Leistungsstufe,

2) traditionelle Technik: Übung aus der fortgeschrittenen Leistungsstufe,

3) Übung aus der modernen Technik,

4) Situationsabfahrt.

3. Der didaktische Teil umfasst ein Gespräch über den Langlauflehrplan und die situationsgerechte Anwendung im Gelände.

4. Der theoretische Teil umfasst folgende Fächer:

a) zivil- und strafrechtliche Haftung des Skilehrers; Skilehrerordnung; Sicherheit auf Skipisten und im freien Gelände,

b) Steuer- und Arbeitsrecht; Sozialversicherungen,

c) Grundkenntnisse in Heimatkunde und Landesgeschichte,

d) Methodik und Didaktik; Kommunikation,

e) Sportbiologie: Anatomie, Physiologie, Konditionstraining,

f) Umweltkunde: Ökologie, Topographie,

g) Meteorologie, Schnee- und Lawinenkunde; Gefahren im Gebirge; Rettungs- und Erste-Hilfe-Maßnahmen,

h) Geschichte des Skilaufs; Skischule und Skilehrer im Tourismusgeschehen heute,

i) Kenntnisse der Fachsprache und des Unterrichtsstoffes in deutscher und italienischer Sprache.

Art. 14
Prüfung zum Snowboardlehrer/zur Snowboardlehrerin

1. Die Prüfung zum Snowboardlehrer/zur Snowboardlehrerin besteht aus einem praktischen, einem didaktischen und einem theoretischen Teil.

2. Der praktische Teil, aus dem Bereich des sportlichen, geländemäßigen und schulischen Snowboardfahrens, umfasst folgende Übungseinheiten:

a) in der Hard-Technik:

1) Übung aus der 4. Leistungsstufe,

2) Übung aus der 4. Leistungsstufe,

b) in der Soft-Technik:

1) Übung aus der 3. Leistungsstufe,

2) Freestyle: Übung aus der 3.-4. Leistungsstufe,

3) Freestyle: Übung aus der 3.-4. Leistungsstufe,

4) Freestyle: Übung aus der 3.-4. Leistungsstufe,

5) Freestyle: Übung aus der 3.-4. Leistungsstufe,

6) Übung aus der 4. Leistungsstufe.

3. Der didaktische Teil umfasst ein Gespräch über den Snowboardlehrplan und die situationsgerechte Anwendung im Gelände.

4. Der theoretische Teil umfasst folgende Fächer:

a) zivil- und strafrechtliche Haftung des Skilehrers; Skilehrerordnung; Sicherheit auf Skipisten und im freien Gelände,

b) Steuer- und Arbeitsrecht; Sozialversicherungen,

c) Grundkenntnisse in Heimatkunde und Landesgeschichte,

d) Methodik und Didaktik; Kommunikation,

e) Sportbiologie: Anatomie, Physiologie, Konditionstraining,

f) Umweltkunde: Ökologie, Topographie,

g) Meteorologie, Schnee- und Lawinenkunde; Gefahren im Gebirge; Rettungs- und Erste-Hilfe-Maßnahmen,

h) Geschichte des Skilaufs; Skischule und Skilehrer im Tourismusgeschehen heute,

i) Kenntnisse der Fachsprache und des Unterrichtsstoffes in deutscher und italienischer Sprache.

Art. 15
Bewertungskriterien

1. Die Prüfungen werden von der Prüfungskommission laut Artikel 7 des Gesetzes abgenommen und finden nach Abschluss des jeweiligen Kurses statt.

2. Die Prüfungskommission kann entscheiden, dass

a) während der Kursdauer, aber nach Abschluss des Unterrichts im jeweiligen Fach, Prüfungen durch eine Unterkommission laut Artikel 7 Absatz 2 des Gesetzes abgenommen werden,

b) über Unterrichtsfächer des Theorie- oder Didaktikkurses schriftliche Prüfungen abzulegen sind.

3. Die Gesamtnote über den Ausbildungsabschnitt wird in Hundertstel ausgedrückt und ergibt sich aus dem Durchschnitt der Bewertungen am Ende der praktischen, didaktischen und theoretischen Kurse.

4. Die Abschlussnote des jeweiligen Kurses ergibt sich aus der Prüfungsnote und, ausschließlich für den praktischen Teil, aus der technischen Bewertung durch die Ausbilder/Ausbilderinnen während der Kursdauer.

5. Bei der Bewertung des praktischen Teils sind folgende Kriterien zu beachten:

a) jedes Mitglied der Unterkommission gibt für jede Prüfungsübung eine Bewertung in Noten von 1 bis 10 ab,

b) die Durchschnittsnote jeder einzelnen Prüfungsübung ergibt sich aus der Summe der Noten der Kommissäre/Kommissärinnen, dividiert durch die Anzahl der Kommissäre/Kommissärinnen,

c) die Prüfungsnote ergibt sich aus der Summe der Durchschnittsnoten jeder Prüfungsübung, dividiert durch die Anzahl der Prüfungsübungen,

d) die Ausbilder/Ausbilderinnen des jeweiligen praktischen Kursabschnittes erteilen ihre technische Note auf der Grundlage der Bewertung des Kandidaten/der Kandidatin während des Kurses. Die Gesamtnote der Ausbilder/Ausbilderinnen ergibt sich aus der Summe der einzelnen Noten, dividiert durch die Anzahl der Ausbilder/Ausbilderinnen,

e) zur Prüfungsnote, multipliziert mal zehn, wird die Gesamtnote der Ausbilder/Ausbilderinnen dazugezählt. Dieses Resultat wird durch elf dividiert und ergibt die Abschlussnote des Kurses, die in Hundertstel ausgedrückt wird.

f) der Kandidat/die Kandidatin besteht die Prüfung zum praktischen Kurs mit einer Abschlussnote von mindestens 60/100.

6. Bei der Bewertung des didaktischen Teils sind folgende Kriterien zu beachten:

a) die Abschlussnote des Kurses, welche in Hundertstel ausgedrückt wird, ergibt sich aus dem Durchschnitt der Noten der Kommissäre/Kommissärinnen,

b) der Kandidat/die Kandidatin besteht die Prüfung zum didaktischen Kurs mit einer Abschlussnote von mindestens 60/100.

7. Bei der Bewertung des theoretischen Teils sind folgende Kriterien zu beachten:

a) die Abschlussnote des Kurses, welche in Hundertstel ausgedrückt wird, ergibt sich aus der Summe der Noten der einzelnen Prüfungsfächer, dividiert durch die Anzahl der Prüfungsfächer,

b) der Kandidat/die Kandidatin besteht die Prüfung zum theoretischen Kurs mit einer Abschlussnote von mindestens 60/100,

c) die negative Beurteilung in einem Prüfungsfach ist zulässig, sofern es sich nicht um das Fach „Grundkenntnisse der Fachausdrücke in deutscher und italienischer Sprache“ handelt,

d) bei einer negativen Bewertung in bis zu zwei Prüfungsfächern kann der Kandidat/die Kandidatin die Prüfung in den jeweiligen Fächern wiederholen. Drei negative Bewertungen oder eine negative Note bei der Wiederholungsprüfung bedingen die Wiederholung der gesamten Theorieprüfung,

e) wer die Prüfung nicht bestanden hat, kann diese in der Prüfungssession am Ende des nächsten Kurses wiederholen. Bei Nichtbestehen der Prüfung auch in dieser Session muss der Kurs wiederholt werden.

Art. 16
Obligatorische Fortbildungskurse

1. Die im Landesberufsverzeichnis eingetragenen Skischulassistenten und Skischulassistentinnen sowie Skilehrer und Skilehrerinnen haben alle zwei Jahre einen obligatorischen Fortbildungskurs laut Artikel 6 Absatz 6 des Gesetzes zu besuchen, widrigenfalls erlischt ihre Eintragung.

2. Die Fortbildungskurse werden jedes Jahr durch die Landesberufskammer der Skilehrer organisiert und abgehalten.

3. Die Anträge auf Zulassung zu den Kursen sind vor Ablauf der Zweijahresfrist an die Landesberufskammer zu richten, widrigenfalls erlischt die Eintragung ins Landesberufsverzeichnis.

4. Die positive Teilnahme am Kurs wird von einer Kommission aus mindestens drei Mitgliedern bewertet, die von der Landesberufskammer ernannt und unter den Kursausbildern/Kursausbilderinnen ausgewählt werden.

5. Bei nachgewiesenem Vorliegen höherer Gewalt kann die Landesberufskammer auf Antrag der betroffenen Person, der innerhalb der vorgeschriebenen Frist einzureichen ist, einen Aufschub der Teilnahme am Fortbildungskurs gewähren.

Art. 17
Wirksamkeit

1. Diese Kriterien gelten ab dem Tag nach ihrer Genehmigung durch die Landesregierung.

 

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